Die Hand ist voll! Nach Ioan Perdei (27, Sachsen Leipzig, früher SC Verl), Sebastian Krug (22, LR Ahlen Amateure), Benjamin Doll (22, Schweinfurt 05) und Marco Gruszka (29, vereinslos, früher FC St. Pauli) ist Baldo di Gregorio der fünfte Neuzugang der Hammer SpVg im noch jungen Jahr 2005.

HAMMER SPVG - Große Revolution im Sommer

hb
07. Februar 2005, 11:40 Uhr

Die Hand ist voll! Nach Ioan Perdei (27, Sachsen Leipzig, früher SC Verl), Sebastian Krug (22, LR Ahlen Amateure), Benjamin Doll (22, Schweinfurt 05) und Marco Gruszka (29, vereinslos, früher FC St. Pauli) ist Baldo di Gregorio der fünfte Neuzugang der Hammer SpVg im noch jungen Jahr 2005.

Die Hand ist voll! Nach Ioan Perdei (27, Sachsen Leipzig, früher SC Verl), Sebastian Krug (22, LR Ahlen Amateure), Benjamin Doll (22, Schweinfurt 05) und Marco Gruszka (29, vereinslos, früher FC St. Pauli) ist Baldo di Gregorio der fünfte Neuzugang der Hammer SpVg im noch jungen Jahr 2005. Der Mittelfeld-Spieler kommt wie Doll vom früheren Zweitligisten Schweinfurt (derzeit Oberliga Bayern) ins Mahlberg-Stadion. Gregorio gilt als großes Talent, durchlief in seiner Jugend die deutsche U16 und U19-National-Mannschaft. Vor seiner Zeit in Schweinfurt zockte der inzwischen 21-Jährige bei Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt.

Angesichts der opulenten Kaderaufstockung macht sich Sven Heinze so seine Gedanken. Der 26-jährige „Rückkehrer“ vom SV Lippstadt galt im vorigen Sommer als Star-Einkauf, blieb aber bisher unter den Erwartungen. „Die Saison fing schon nicht optimal an, da ich in der Vorbereitung wegen einer Studienreise drei Wochen fehlte“, zog Heinze in der Testphase statt durch westfälische Dörfer ins weitläufige Kanada. Der Sport- und Geographie-Student (Uni Münster, auf Lehramt) ehrlich: „Meine Torquote könnte sehr viel besser sein, aber das kann in der Rückserie noch werden“, glaubt der Stürmer, „dass jeder in der Mannschaft von der besseren Qualität insgesamt nur profitieren kann“.

Im Moment, da Spielertrainer Mark Bördeling noch etliche angeschlagene Kicker zu beklagen hat, stellt sich die verschärfte Konkurrenz-Situation noch nicht. „Das wird aber passieren, wenn mal alle Leute dabei sind“, weiß Heinze.

Mit elf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Stadtlohn ist der Aufstieg in die Oberliga in diesem Jahr „nicht mehr realistisch, aber wir haben mit Sicherheit das Potenzial, eine Serie zu starten und einige Plätze gut zu machen“, meint Heinze. Aber: „Das erste Spiel, das Derby gegen Rhynern, müssen wir ausklammern. Das ist kein normales Duell!“

Gelingt zum Auftakt indes der Prestige-Erfolg über den Stadt-Nachbarn, könnte der aus seinem Dönröschen-Schlaf wach geküsste frühere Zweitligist doch noch einmal vorne angreifen. „Für das nächste Jahr ist die Oberliga das ausgegeben Ziel. Das wurde uns schon ganz klar gesagt“, rechnet Heinze damit, dass die „große Revolution“ erst im Juli los getreten wird. „Dann wird wohl jeder Spieler auf dem Prüfstein stehen, ob er die Qualität hat, den hohen Ambitionen gerecht zu werden. Dazu zähle ich mich selbstverständlich auch, denn mit dem Namen Heinze allein wirst du in Hamm nicht aufgestellt“, bemerkt der Cousin des SpVg-Mittelfeldlers Thorsten und Sohn des langjährigen Vorstand-Mitglieds Horst Heinze.

Autor: hb

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