Nach drei Spielen in Folge ohne Sieg ist die Hammer SpVg wieder bedrohlich nahe an die Abstiegsränge gerückt. Den Fahrstuhl nach oben bewegen muss die Mannschaft allerdings in den nächsten Wochen ohne „Liftboy“ Mark Bördeling.

HAMMER SPVG - Ohne Bördeling droht der Absturz

hb
22. November 2004, 11:34 Uhr

Nach drei Spielen in Folge ohne Sieg ist die Hammer SpVg wieder bedrohlich nahe an die Abstiegsränge gerückt. Den Fahrstuhl nach oben bewegen muss die Mannschaft allerdings in den nächsten Wochen ohne „Liftboy“ Mark Bördeling.

Nach drei Spielen in Folge ohne Sieg ist die Hammer SpVg wieder bedrohlich nahe an die Abstiegsränge gerückt. Den Fahrstuhl nach oben bewegen muss die Mannschaft allerdings in den nächsten Wochen ohne „Liftboy“ Mark Bördeling. Der HSV-Spielertrainer wurde am Montag im Dortmunder Knappschafts-Krankenhaus vom Bochumer Vereinsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer an beiden Leisten operiert. Am Donnerstag konnte Bördeling zwar das Hospital bereits wieder verlassen, wird aber in diesem Jahr nicht mehr vor den Ball treten können.

„Das macht unsere Situation nicht gerade einfacher“, weiß Ulrich Rolfing. Beim Rückblick auf die bisherige Saison hat Hamms Geschäftsführer die verlorene Partie gegen den SC Delbrück als Knackpunkt ausgemacht. „Davor haben wir drei Mal in Serie gewonnen. Hätten wir auch gegen Delbrück einen Dreier geholt, wären wir ganz nach oben gerückt“, sinniert Rolfing.

Da es gegen den Aufstiegs-Aspiranten aber im heimischen Mahlberg-Stadion eine 3:4-Niederlage setzte und danach lediglich ein einfacher Punktgewinn gegen Borussia Emsdetten zu Buche steht, besitzt der kommende Auftritt bei Tabellenführer Stadtlohn schon wegweisenden Charakter. „Wir hatten uns eigentlich etwas mehr erhofft und einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel ausgegeben. Jetzt müssen wir aber erst einmal aufpassen, dass wir nicht weiter abrutschen“, warnt Rolfing.

Autor: hb

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