Thomas Brauner ist der Keeper, der am liebsten selbst trifft. Vor zwei Jahren kam er zum SV Westfalia Rhynern.

RHYNERN: Torgeiler Keeper

hg
29. November 2003, 14:32 Uhr

Thomas Brauner ist der Keeper, der am liebsten selbst trifft. Vor zwei Jahren kam er zum SV Westfalia Rhynern. "Ich fühle mich sehr wohl hier", erklärt der Torwart.

Thomas Brauner ist der Keeper, der am liebsten selbst trifft. Vor zwei Jahren kam er zum SV Westfalia Rhynern. "Ich fühle mich sehr wohl hier", erklärt der Torwart. Dass er sich gut eingelebt hat, ist nicht verwunderlich: Direkt in seiner ersten Saison bei den "Reaktorstädtern" gelang der Aufstieg in die Verbandsliga.

Dort läuft es allerdings nicht zu seiner vollsten Zufriedenheit: "Ich hatte erhofft, dass wir weiter oben stehen. Das Potenzial für höhere Tabellenränge ist vorhanden", glaubt der kaufmännische Sachbearbeiter. Trainer Uwe Hüttemann erwartet für die Rückrunde eine "deutliche Leistungs-Steigerung der Mannschaft".
Brauner, der seit der F-Jugend zwischen den Pfosten steht, ist zuversichtlich, dass dies auch gelingt. "Wenn wir in der Vorbereitung gut arbeiten und einen guten Start erwischen, geht's aufwärts", verkündet der 26-Jährige. "Auch unsere Verletzten sind dann wieder zurück. Wir wollen die Favoriten ärgern."

An ihm selbst liegt die unglückliche Hinserie nicht. Coach "Hütte" sieht in Brauner den "Mann der Vorrunde. Er hat uns viel Rückhalt gegeben. Mit seiner Erfahrung ist er ein ruhender Pol bei uns", erklärt der Übungsleiter. Er lobt die gute Weiterentwicklung seiner Nummer eins: "Thomas hat sich durch das gute Torwart-Training enorm verbessert." Sogar einen Strafstoß hat der Keeper (Vorbild: Toni Schumacher) in dieser Saison schon gehalten. Dabei hat er kein besonderes Ritual: "Ich verlasse mich lieber auf mein Gefühl. Außerdem kann ein Torhüter beim Elfer nur gewinnen. Der Druck liegt beim Schützen."

Trotzdem schießt Brauner auch selber gerne vom Punkt. "Bis zur A-Jugend habe ich das immer gemacht", erinnert sich der gebürtige Ahlener. "Im Seniorenbereich durfte ich dann leider nicht mehr ran. Aber ich traue es mir noch zu." Der BVB-Fan träumt jedoch von einer anderen Schlagzeile. "Ich warte darauf, dass es kurz vor Schluss Unentschieden steht. Dann gehe ich beim Eckball nach vorne und mache den entscheidenen Treffer. Und dann steht am nächsten Tag in der Zeitung: Brauner schießt Siegtor." Dass er es kann, hat der Keeper vor kurzem in einem Testspiel bewiesen. "Ich wurde als Feldspieler eingewechselt und habe den Ball versenkt." Jetzt wartet er auf die nächste Ecke kurz vor dem Abpfiff...

Autor: hg

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