Auf den ersten Sieg muss Klaus Täuber beim VfB Hüls noch warten.

VFB HÜLS: Wasserball am Badeweiher

"Vorne muss der Knoten platzen"

tt
19. Februar 2007, 09:07 Uhr

Auf den ersten Sieg muss Klaus Täuber beim VfB Hüls noch warten.

Auf den ersten Sieg muss Klaus Täuber beim VfB Hüls noch warten. Das für Sonntag angesetzte Match gegen Bielefeld fiel wegen akuten Wasser-Einbruchs aus. Allerdings nicht, weil der Himmel über dem Badeweiher seine Schleusen öffnete, sondern weil eine Leitung undicht war. "Der Rasen verpackt bei uns ohnehin nicht mehr so viel Niederschlag, durch das defekte Rohr war kein Spielen möglich, unter der Woche war das hier schon mehr Wasserball als Fußball", bilanziert Täuber und schiebt nach: "So habe ich die Möglichkeit, heute unseren kommenden Auswärts-Gegner Emsdetten beim Spiel in Herne anzusehen."

Bei seinem Debüt, dem 0:1 in Erkenschwick, gewann der ehemalige Profi schon wichtige Erkenntnisse. "Wir haben eben das Problem, erst 13 Tore erzielt zu haben. Vorne muss bei uns der Knoten platzen, da reicht es auch nicht, wenn alle nur auf Seyfullah Kalayci hoffen. In der Offensive muss mit mehr Mut aufgetreten werden." In verschiedenen Trainings-Situationen soll beim VfB mehr Abschluss-Sicherheit erlangt werden. Täuber: "Wir arbeiten auch an Standards, daraus lässt sich immer eine Menge machen."

An der Fehlerquote muss ebenfalls gearbeitet werden. "Wenn man unten steht, passieren Sachen, bei denen du sagst: Das kann doch nicht wahr sein. Aber wir haben nun Mal sehr junge Spieler, es gibt eine gewisse Verunsicherung im Abstiegskampf. Umso wichtiger sind die erfahrenen Kräfte, wie Krantz oder Rantzow, an denen sich die Talente orientieren können." Was den Einsatz angeht, macht sich der VfB-Linienchef keine Sorgen: "Die Jungs hauen rein, geben Gas. Am Donnerstag dachte ich schon, ich müsste im Training drei Notärzte rufen, so ging es zur Sache." Nur heute bekommt diesen Tatendrang kein Gegner zu spüren.

Autor: tt

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