Georg Kreß, haben Sie das schwache 1:0 Ihrer Preußen über Hamm mit der Truppe aufgearbeitet?

Nachgefragt bei Münsters Trainer Georg Kreß

tt
08. Februar 2007, 12:18 Uhr

Georg Kreß, haben Sie das schwache 1:0 Ihrer Preußen über Hamm mit der Truppe aufgearbeitet?

Georg Kreß, haben Sie das schwache 1:0 Ihrer Preußen über Hamm mit der Truppe aufgearbeitet?

Ja, ein Erklärungs-Ansatz für ist vielleicht, dass die Jungs sich selbst zu sehr unter Druck gesetzt haben. So etwas schlägt dann leistungsmäßig manchmal um. Trotzdem stand unter dem Strich ein Sieg zu Buche. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie sich Mal die Variante vorstellen soll, eine Super-Partie abgeliefert, vier Mal Latte getroffen und am Ende 0:0 gespielt zu haben. Da ist mir ein Dreier mit einer nicht so guten Leistung schon lieber.

Dreht sich in Münster jetzt das Personal-Karussell?

Nein, das habe ich in Wattenscheid auch nicht gemacht, wenn es Mal nicht nach Wunsch gelaufen ist. Es wird erdrutschartiges Umkrempeln geben. Natürlich denkt man, je nach Gegner, immer über einige Positionen nach.

Am Sonntag geht es zu den SF Oestrich. Wie reagieren Sie auf die ungewöhnliche Anstoßzeit 17.30 Uhr?

Wir halten unser Abschluss-Training deswegen nicht am Samstag zur gleichen Zeit ab, sondern lassen alles so, wie es ist. Am Sonntag treffen wir uns in Münster zum Mittagessen, steigen dann in den Bus und fahren ins Iserlohner Hemberg-Stadion.

Die Sportfreunde haben durch ein 4:1 in Hüls aufhorchen lassen...

Mein Co-Trainer Harald Menzel hat das Spiel gesehen, wir werden die Erkenntnisse analysieren. Oestrich ist für mich ein guter Aufsteiger, der mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird. Unser Anspruch muss trotzdem so sein, dorthin zu fahren und zu versuchen, den Dreier zu holen.

Autor: tt

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