Und täglich grüßt das Murmeltier. Kaum erwacht der Fußball aus seinem Winterschlaf, werden die ersten Partien schon wieder witterungsbedingt abgesagt.

VERL/BOCHUM: Highlight fällt "Kyrill" zum Opfer

04. Februar 2007, 09:07 Uhr

Und täglich grüßt das Murmeltier. Kaum erwacht der Fußball aus seinem Winterschlaf, werden die ersten Partien schon wieder witterungsbedingt abgesagt.

Und täglich grüßt das Murmeltier. Kaum erwacht der Fußball aus seinem Winterschlaf, werden die ersten Partien schon wieder witterungsbedingt abgesagt. So auch in Verl. Die für den heutigen Sonntag angedachte Begegnung gegen den VfL Bochum II ist abgesagt worden. "Ich dachte, ich traue meinen Ohren nicht", schüttelt VfL-Coach Nico Michaty seinen Kopf.

Aber nicht nur in Bochum ist das Entsetzen groß, auch beim SC hegt sich Unbehagen. "Der Platz ist in einem miserablen Zustand", säuert Verls Trainer Mario Ermisch. "Man kann darauf alles machen, nur kein Fußball spielen." Da das Feld an der Poststraße jedoch kein Vereinseigentum ist, "können wir bei der Gemeinde nur 'bitte, bitte' machen", resigniert Ermisch. "Aber die Leute der Kommune haben nur gesagt, das sie wegen des Sturms Kyrill nicht reagieren konnten." Eigentlich hätte der SCV auch auf den benachbarten Kunstrasenplatz ausweichen können, doch auch dort passierte Kurioses. "In einer Nacht und Nebel-Aktion haben Unbekannte Teile der Rasendecke herausgeschnitten, auch diese Möglichkeit ist gescheitert", hat Ermisch noch nie etwas von Vandalismus am Geläuf gehört. "Ich dachte auch, dass man mich für blöd verkaufen will, bis ich es dann gesehen habe."

Damit steht also der erste Ausfall fest, der für Verl direkt den zweiten bedeutet, da das Match gegen Delbrück wegen des Pokals verschoben werden muss. "Jetzt können wir uns wieder mit dem ungeliebten Rhythmus Sonntag - Mittwoch – Sonntag herumplagen", wird Ermisch seine Jungs heute um 9.30 Uhr zum Training bitten, um danach in aller Ruhe das Handball-Finale zu sehen. Man darf gespannt sein, wo und wann das Murmeltier als nächstes zuschlagen wird.

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