Das Trainingslager der TuRU ist vorbei und David Müller pustet mächtig durch:

DÜSSELDORF: Müller für Benatelli "unverzichtbar"

"Hart, aber gut"

16. Februar 2007, 11:57 Uhr

Das Trainingslager der TuRU ist vorbei und David Müller pustet mächtig durch: "Hart, aber gut", fällt der Youngster ein positives Fazit über die schweißtreibenden Einheiten.

Das Trainingslager der TuRU ist vorbei und David Müller pustet mächtig durch: "Hart, aber gut", fällt der Youngster ein positives Fazit über die schweißtreibenden Einheiten.

Einen harten Kampf hatte der 22-Jährige auch nach seinem Wechsel von Schalke nach Düsseldorf auszufechten. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung und kleineren Verletzungen spielte der Youngster in der Startformation seines Trainers Frank Benatelli zunächst keine Rolle. Doch der Linksfuß biss auf die Zähne und hat sich zu einer echten Führungspersönlichkeit entwickelt. "Ich wusste immer, dass ich Fußball spielen kann. Leider hat es zu Beginn nicht geklappt, da ich wenig Selbstvertrauen hatte, dieses aber unbedingt brauche", erklärt Müller die Gründe für den holprigen Start.

Doch mit der Leistungsexplosion des ehemaligen Leverkuseners setzten auch die Landeshauptstädter zum Höhenflug an. "David ist für das Team unverzichtbar", zieht Benatelli vor dem Offensiv-Allrounder den Hut. Aber nicht nur auf sondern auch neben dem Platz ist Müller gereift: "Die Jungs wissen was sie an mir haben, umgekehrt ist es genauso", fühlt sich der 1.FC Köln-Fan in der rheinischen Konkurrenz-Metropole pudelwohl. "Wir unternehmen auch so sehr viel zusammen. Bei den Feierlichkeiten sind immer 20 Mann dabei, das ist für den Erfolg sehr wichtig."

Müller, der seit Anfang des Jahres mit seiner Freundin Tina zusammen ist, brennt schon auf den Saisonauftakt gegen Rot-Weiß Oberhausen. "Es werden rund 2.000 Anhänger erwartet", leuchten die Augen des Azubis zum Bürokaufmann im Unternehmen seines ersten Vorsitzenden Heinz Schneider. "Zwar hätten wir lieber an der Feuerbachstraße gespielt, weil wir den Platz kennen, aber das Paul-Jahnes-Stadion bietet auch einen tollen Rahmen. Es wird für alle etwas ganz Besonderes." Auch wenn Müller seiner TuRU nicht die größten Chancen einräumt. "Das wird verdammt schwer, aber gegen die sogenannten Großen haben wir bislang immer gut ausgesehen", will der linke Außenbahnmotor für eine Überraschung sorgen. "RWO steht zwar irgendwie über den Dingen, haben aber auch gegen Solingen verloren", führt Müller an und legt nach: "Wir haben uns zuletzt beim 1:1-Remis gegen den Regionalligisten Borussia Dortmund II mehr als gut verkauft, müssen diese Leistung kompensieren."

Ein Dreier gegen den Favoriten wäre in Müllers Augen das richtige Zeichen. "Wir sind auf jeden Fall in der Lage, am Ende einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen. Am besten wir zeigen unser Vorhaben schon gegen RWO, denn das wäre das richtige Zeichen an unsere Konkurrenten." Und mit einer guten Leistung Müllers auch ein Fingerzeig für höherklassigere Aufgaben, denn "ich habe mein Ziel, weiter oben zu spielen, noch lange nicht aus den Augen verloren." tr

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