An der Feuerbachstraße wurde in den letzten Tagen eifrig geschwitzt.

TURU DÜSSELDORF: Erfolgreiches Trainings-Camp

"Froh, dass alle fit sind"

12. Februar 2007, 16:30 Uhr

An der Feuerbachstraße wurde in den letzten Tagen eifrig geschwitzt.

An der Feuerbachstraße wurde in den letzten Tagen eifrig geschwitzt. TuRUs Trainer Frank Benatelli bat seinen Kader zwei Mal täglich auf den Platz, zwischendurch wurde gemeinsam gegessen. "So kann man sich auch mal abseits des Sports unterhalten, das Zusammengehörigkeitsgefühl wächst", legt der Fußballlehrer viel Wert auf die zwischenmenschlichen Beziehungen seiner Akteure.

Im Vordergrund stehen besonders technische und taktische Einheiten. "Die sind natürlich mit konditionellen und Schnelligkeitsübungen verbunden", erzählt der ehemalige Bochumer. Bis auf Murat Aydin, der zurzeit bei seinem Arbeitgeber Nachschichten schieben muss, Erik Seiter (Leistenbeschwerden) und Florian Grewe, der im Klausurstress ist, kann Benatelli personell aus dem Vollen schöpfen. "Aber auch die beiden sind mindestens einmal Mal am Tag bei uns. Ich bin froh, dass alle fit sind."

Doch der Coach macht sich auch ein paar Gedanken. Grund: Die Aussage von "Boss" Heinz Schneider in der letzten RS-Ausgabe, die Saisonplanungen für die neue Serie erst Ende März aufzunehmen. "Das war bei Schwarz-Weiß Essen leider auch so", runzelt der ehemalige Bundesliga-Profi die Stirn. "Natürlich ist es ärgerlich, denn wenn man etwas Vernünftiges auf die Beine stellen will, hätten wir schon damit anfangen müssen. Wie ich damit umgehe? Keine Ahnung, denn mit mir wurde ja auch noch nicht über eine weitere Zusammenarbeit gesprochen."

Auf die Frage, ob sich Benatelli denn eine Kontraktverlängerung bei der TuRU vorstellen könne, leuchten seine Augen: "Klar, ich fühle mich in Düsseldorf sehr wohl, bin mit dem Verein mehr als zufrieden. Es macht mir richtig Spaß, denn wir haben kurze Dienstwege und jeder Wunsch wird schnellstens versucht umzusetzen. Das passt."

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