Der VfB Homberg ist für Andreas Vanek eine

VFB HOMBERG: Vanek lobt "verrückten" Kossenjans

tr
26. Januar 2007, 12:08 Uhr

Der VfB Homberg ist für Andreas Vanek eine "echte Herzensangelegenheit".

Der VfB Homberg ist für Andreas Vanek eine "echte Herzensangelegenheit". Der Co-Trainer ist mit Ausnahme kleinerer Unterbrechungen seit 1993 Mitglied beim VfB. Und hat seine Qualitäten als Feuerwehrmann bereits bewiesen, als er die Linksrheinischen als Chef-Coach vor dem Abgang in die Landesliga bewahrte.
Jetzt ist Vanek neben "Tausendsassa" Thomas Bungart erneut für den Klassenerhalt der Homberger verantwortlich. "Wenn es uns wieder gelingt, den Abstieg abzuwenden, bin ich sehr glücklich" geht Vanek voller Optimismus an die Aufgabe heran. "Vielleicht ist es ja auch ein gutes Omen, dass es schon einmal geklappt hat, ich werte die Situation zumindest so." Der B-Lizenz-Inhaber sieht das Abenteuer Oberliga als "eine sehr spannende Aufgabe an, die ich mir auch durchaus zutraue." Kein Wunder, denn an der Seitenlinie hat er reichlich Erfahrung. Beim ehemaligen Oberligisten VFVB Ruhrort-Lar wechselte Vanek vom Spieler- direkt ins Trainergeschäft, beim VfB betreute Vanek die A-Jugend und Bezirksliga-Elf. "Ich habe in Homberg schon in etlichen Funktionen gearbeitet, deshalb bedeutet mir der Verein auch sehr viel."

Grund genug, die vierte Klasse unbedingt zu erhalten. Doch darin sieht der frischgebackene 43-Jährige (feierte am vergangenen Freitag Geburtstag) kein Problem: "In der Mannschaft steckt einiges. Wenn Spieler wie Ercan Aydogmus fit sind und Neuzugang Thorsten Burgsmüller das umsetzt, was er bisher gezeigt hat, werden wir viel Spaß haben", versprüht Vanek Vorfreude. "Das Team hat das Zeug, verfügt mit Mirko Urban oder Gianni Giorri über einige überdurchschnittliche Akteure. Zudem haben wir mit Andreas Kossenjans einen klasse Torwart." Besonders der Keeper hat es ihm angetan. "Andreas ist ein typischer Fußball-Verrückter. Wenn er bei den Einheiten nicht richtig gequält wird, ist er stinkig. Ihn kann man um 23 Uhr anrufen und er steht auf dem Platz und bringt ausgezeichnete Leistungen. Das ist klasse."

Bis zum 3. Juni wird Vanek zusammen mit Bungart die Operation "Ligaverbleib" leiten, danach ist für den PR-"Chef" der Sparkasse Duisburg erst einmal wieder Schluss. "Jeder Trainer hat sein persönliches Verfallsdatum. Ich bin beruflich derart eingespannt, dass ich keine Zeit habe, länger beim VfB zu bleiben", berichtet Vanek. "Ich habe den Job übernommen, weil ich mit Thomas befreundet bin und der VfB mein Verein ist." Wenn die Spieler Vaneks Einstellung auch auf dem Platz zeigen, wird die Zielsetzung mit Sicherheit erfüllt.

Autor: tr

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