Lars Marten rennt wieder, passt, schießt und kämpft. Kämpfen musste er auch in den vergangenen Monaten. Allerdings in der Reha, und nicht, wie jetzt, beim Training des Wuppertaler Regionalliga-Kaders.

WSV BORUSSIA II: Marten vor Wochen der Wahrheit

gri
07. Januar 2007, 12:00 Uhr

Lars Marten rennt wieder, passt, schießt und kämpft. Kämpfen musste er auch in den vergangenen Monaten. Allerdings in der Reha, und nicht, wie jetzt, beim Training des Wuppertaler Regionalliga-Kaders.

Lars Marten rennt wieder, passt, schießt und kämpft. Kämpfen musste er auch in den vergangenen Monaten. Allerdings in der Reha, und nicht, wie jetzt, beim Training des Wuppertaler Regionalliga-Kaders. "Ich fühle mich fit, spüre, dass die Muskulatur langsam wieder da ist", erklärt der Defensiv-Allrounder. Ihm tut der Vorbereitungs-Start sichtlich gut. Kein Wunder, nach all den Verletzungen der jüngeren Vergangenheit.
Zunächst der Adduktorenriss und ein nicht erkannter Leistenbruch, die ihn fünf Monate lang auf Eis legten. Dann, nachdem er gerade wieder fit war, der Bänderriss Ende November, beim Match des Förderteams in Nijmegen. "Danach war ich richtig fertig, musste mir erst mal zwei Wochen geben, um damit klarzukommen", bekennt Marten.

Nun ist er wieder da. Beim WSV, auch wenn der Verein anders geplant hatte. "Es war eine Überlegung, mich in der Winterpause auszuleihen. Aber das habe ich verneint, weil ich es nicht für sinnvoll halte", betont Marten. Zumal sein Vertrag im Sommer ausläuft, ein Leih-Geschäft somit gar nicht möglich gewesen wäre. Doch der frühere Bochumer hat noch einen anderen Grund, zu bleiben: "Ich weiß, dass ich den Sprung schaffen kann."
Zunächst muss er sich allerdings im Oberliga-Team durchsetzen. Das ist angesichts des großen Personal-Angebots aber keine Selbstverständlichkeit. Doch der 22-Jährige lässt sich nicht entmutigen: "Ich gehe davon aus, dass ich spiele und hoffe, dass ich gesund bleibe." Die kommenden Wochen werden entscheidend für Marten sein. "Ich gebe mir bis zum Sommer Zeit", erklärt der Student der Fern-Uni Hagen, "dann sollte klar sein, ob ich mit dem Fußball mein Geld verdienen kann oder nicht."

Autor: gri

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren