Regionalliga Nord: Osnabrück profitiert von Verfolger-Patzern

Stanislawski-Elf siegt weiter

17. Februar 2007, 17:04 Uhr

Der VfL Osnabrück hat in der Fußball-Regionalliga Nord am Karnevals-Wochenende auch noch einen Tag nach seinem 4:0-Sieg im Spitzenspiel gegen RW Erfurt gut Lachen gehabt.

Dank der planmäßigen Pause zuvor punktgleichen Verfolgers Fortuna Düsseldorf und der Punktverluste seiner weiteren Jäger vergrößerte der Tabellenführer im Rennen um die beiden Aufstiegsplätze seinen Vorsprung auf drei Punkte. Denn der Tabellendritte VfB Lübeck verlor beim FC St. Pauli 0:2 (0:0), der Wuppertaler SV kam bei Holstein Kiel nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und Dynamo Dresden blieb im Duell der Ex-Zweitligisten bei RW Ahlen durch das 0:3 (0:3) zum achten Mal in Folge auswärts sieglos.

Lübeck, der WSV und Dresden liegen ebenso wie Kickers Emden nach dem 4:2 (2:1) gegen Werder Bremen II sowie der 1. FC Magdeburg durch das 2:1 (2:1) bei Borussia mönchengladbach II und Erfurt einen Punkt hinter Düsseldorf. In Ahlen sorgten Joseph Laumann (6./42.) und Baldo di Gregorio (40.) schon vor der Pause für die Entscheidung zu Gunsten der Rot-Weißen, die nun sieben Punkte aus den letzten drei Spielen eingefahren haben. Der Sieg war hochverdient, weil sich Dresden desolat präsentierte. Für Trainer Norbert Meier dürfte die Luft nun merklich dünner werden. St. Paulis Mittelfeldspieler Charles Takyi schoss vor 15.500 Zuschauern den Sieg gegen den VfB Lübeck erst in der Schlussphase heraus. Nach dem Führungstreffer (85.) traf er per Foulelfmeter (90.) zum Endstand.

Die zuhause noch unbesiegte Elf von Trainer Holger Stanislawski verkürzte den Rückstand zu einem Aufstiegsplatz auf fünf Punkte, während Lübeck den Sprung auf Platz zwei verpasste. Im zweiten Nord-Derby des Tages feierte Emden gegen Bremen den fünften Heimerfolg in Serie. Nachdem Kevin Artmann (9.) die Gäste in Führung gebracht hatte, drehten Ferhat Cerci (15.), Nermin Celikovic (33.) und Radovan Vujanovic (70.) die Partie. Zwar traf Dominik Schmidt zum Anschluss (81.), doch Cerci mit seinem zweiten Tor sorgte für den Endstand.

Schlusslicht Mönchengladbach musste sich trotz der Einsatzes der Profi-Neuzugänge Alexander Baumjohann und Mikkel Thygesen im Aufsteiger-Duell mit Magdeburg geschlagen geben. Nach der Gäste-Führung durch Aleksandar Kotuljac (19.) erzielte Tobias Levels (33.) zwar den Ausgleich. Doch Magdeburg schaffte durch Frank Gerster (36.) postwendend schon den Siegtreffer und hielt damit auf Rang acht direkten Anschluss zur Spitze.

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