Großkampftag! Wenn RW Ahlen am Samstag Nachmittag auf Dynamo Dresden trifft, dann ist der Gäste-Bereich rappelvoll.

RW AHLEN - Dynamo kommt mit 1.000 Fans!

"Ordnungs-Dienst verstärkt"

tt
15. Februar 2007, 11:45 Uhr

Großkampftag! Wenn RW Ahlen am Samstag Nachmittag auf Dynamo Dresden trifft, dann ist der Gäste-Bereich rappelvoll.

Die Beamten werden stark präsent sein, dazu haben wir den Ordnungs-Dienst verstärkt. Durch die Block-Trennung und die eingerichtete Puffer-Zone werden alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um für einen sicheren Ablauf zu sorgen."

Beim Match gegen Fortuna Düsseldorf (4:1) schmuggelten rheinische Schlachtenbummler Rauchpulver auf die Ränge, dichte Nebelschwaden zogen über den Platz. Mareczek: "Alles kann man leider nicht verhindern, teilweise wird das Zeug von Frauen im Büstenhalter oder versteckt in Kugelschreibern durch die Kontrolle gebracht. Wir mussten nach den Vorfällen als Heim-Verein Strafe zahlen."

Neben den Sicherheits-Regularien soll es auch im sportlichen Bereich reibungslos laufen. "Dynamo ist ein unbequemer Gegner", erklärt Mareczek, "aber wir wollen versuchen, den Heimvorteil zu nutzen." Angesichts der stimmgewaltigen Dynamos dürfte das für die überschaubare RW-Fan-Gruppe ein schwieriges Unterfangen werden. Stefan Fengler kehrt bei den Ahlenern nach abgebrummter Gelb-Sperre in den Kader zurück, zwischen den Pfosten genießt Sebastian Völzow das Vertrauen von Trainer Heiko Bonan. Der routinierte Heimkehrer Dirk Langerbein muss sich noch in Geduld üben. "Dirk kam erst kurz vor dem Meisterschafts-Wiederbeginn zu uns, hatte zuvor lange nicht gespielt. Er muss sich erst weiter ranarbeiten. Grundsätzlich ist es für uns aber wichtig, zwei gleichstarke Leute auf dieser Position zu haben. Völzow muss dem Druck jetzt standhalten."

Grundsätzlich blickt die rot-weiße Crew den kommenden Wochen optimistisch entgegen. Mareczek: "Die Mannschaft besitzt das Potenzial, um zwischen Rang acht und zwölf zu landen. Die Jungs haben eine gute Vorbereitung gezeigt, hätten in Erfurt weitaus mehr als ein 1:1 erreichen können. Wichtig ist natürlich, dass wir die Konkurrenten aus dem unteren Drittel auf Distanz halten." Nach dem Dresden-Duell geht es zum 1. FC Magdeburg – ein Schlüssel-Spiel für Toborg & Co.

Autor: tt

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