Vor der Partie am Montag gegen Energie Cottbus befindet sich Fortunas Trainer Norbert Meier in genau der Situation, vor der er immer gewarnt hat.

Fortuna Düsseldorf

van den Bergh bleibt gelassen

Christian Krumm
16. März 2012, 10:57 Uhr

Vor der Partie am Montag gegen Energie Cottbus befindet sich Fortunas Trainer Norbert Meier in genau der Situation, vor der er immer gewarnt hat.

„Wir brauchen in unserem Kader jeden Spieler. Es gibt Phasen, in denen bekommen die Jungs ihre Chance“, wird Meier nie müde, das zu erwähnen.

Und er behält Recht. Jetzt fallen Sascha Rösler, Adam Bodzek (beide 10. Gelbe Karte) und Jens Langeneke (5.) auf einen Schlag aus. „Dann müssen eben jetzt die anderen ran“, sagt Linksverteidiger „Jojo“ van den Bergh und verweist auf die Worte seines Chefs: „Das ist doch das, was der Trainer das ganze Jahr über sagt. Jetzt sind die Spieler gefragt, die sonst immer hinten dran sind.“

Trio muss pausieren
Dass die hitzige Partie gegen Erzgebirge Aue eine wahre Sperren-Flut hervorgebracht hat, sieht van den Bergh sogar positiv: „Es ist ganz gut, dass alle drei auf einmal weg sind, dann müssen wir nicht jede Woche neu umbauen. Wir werden damit klar kommen.“ Sein kämpferischer Zusatz: „Auch in Cottbus haben wir elf Leute auf dem Platz, die bereit sind, an ihre Grenzen zu gehen.“

Auch an dem Linksfuß liegt es, dass die Fortuna wieder in der Spur ist. In den letzten beiden Spielen beim Karlsruher SC und zuletzt gegen Aue zeigte er hervorragende Leistungen. „Ich bin immer sicherer geworden und traue mir jetzt mehr zu“, hat van den Bergh einen Grund für seinen Aufschwung parat.
Vor allem seine Angriffsläufe werden immer effektiver: „Meine Flanken kommen auch immer besser. Es waren zehn ganz gute Hereingaben, jetzt brauchen wir nur noch einen Abnehmer dafür. Schade, dass es gegen Aue nicht geklappt hat.“

Schließlich war er dann doch noch erfolgreich: Nach einem tollen Doppelpass mit Rösler, bediente er Ken Ilsö, der das Leder im Auer Kasten versenkte. „Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich das wichtige 2:1 vorbereiten konnte. Das war ja letztendlich auch der Schlüssel zum Erfolg“, lachte van den Bergh.

Und in Cottbus (Montag, 20.15 Uhr) wird er es wieder versuchen…

Autor: Christian Krumm

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren