So langsam müssen Punkte her. In der Hinrunde waren nach vier Spielen neun Punkte auf dem Konto der SGS, nun sind es vor dem Auswärtsspiel gegen Bayern München null.

SG Essen-Schöneneck

Högner beruft sich auf die Basics

15. März 2012, 15:27 Uhr

So langsam müssen Punkte her. In der Hinrunde waren nach vier Spielen neun Punkte auf dem Konto der SGS, nun sind es vor dem Auswärtsspiel gegen Bayern München null.

Zwar befinden sich die Essenerinnen noch weit weg von der Gefahrenzone Abstieg, doch würde ein Sieg am Sonntag in München das Selbstbewusstsein der jungen Truppe wieder etwas aufpolieren. Denn derzeit ist die Stimmung, nachdem die ersten elf Spieltage so überragend liefen und es zuletzt drei Niederlagen hagelte, in der Mannschaft etwas niedergeschlagen.
„Die Mädels wissen“, sagt Högner, „dass sie nicht gut gespielt haben. Sie sind selbstkritisch genug um sich in die Pflicht zu nehmen.“ Außerdem hat der Coach zu Beginn der Woche das letzte Spiel gegen Bad Neuenahr in einer Videoanalyse noch einmal Revue passieren lassen und ihnen vor Augen geführt, dass sie „zu wenig investiert“ haben.

Aggressivität ist das Nonplusultra

Doch bei der SGS malt noch niemand schwarz. Högner bleibt sogar recht gelassen: „Jede Mannschaft hat ihre Krisen.“ Dennoch sucht der Trainer nach Erklärungen: „Vielleicht hängt die eine oder andere derzeit kräftemäßig etwas durch?“ Aber, das haben die Spielerinnen durchklingen lassen, sie wollen alles daran setzen, wieder in die Spur zurückzufinden. Dafür ist es aber nötig, dass sich das Team auf die Basics - Aggressivität, Einsatzwille, Laufbereitschaft - die sie in der Hinrunde ausgezeichnet haben, besinnen. Vielleicht erinnert Högner ja vor der Partie gegen München noch einmal an das Hinspiel. Da nämlich haben ihnen diese Tugenden zum knappen 1:0-Sieg verholfen.

Malinowski vor Comeback

Högner hofft, dass seine Mannschaft gegen den FCB wieder disziplinierter zu Werke geht. „Wir müssen unseren Rhythmus wieder finden und dürfen nicht in eine Negativspirale reingeraten“, erklärt der Coach. Dafür hat er am Montag dann auch das Training etwas angezogen, um, wie er sagt, seine Mädels alle noch mal wachzurütteln.

Helfen wird am Sonntag (Anstoß 14 Uhr) vielleicht Kyra Malinowski. Die 19-Jährige ist nach einem Jahr Verletzungspause (Kreuzbandriss) wieder fit und könnte für Sabrina Dörpinghaus, die sich am Montag eine Bänderdehnung zugezogen hat, in den Kader rücken. Mit zwei guten Einsätzen in der zweiten Mannschaft hat sich Malinowski zumindest wieder an das Team herangekämpft.

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