Es sollte der lang ersehnte Startschuss einer Aufholjagd werden, doch die Partie gegen den VfL Theesen geriet für den SV Dorsten-Hardt zum Debakel.

SV Hardt - Theesen 0:3

"Wir haben kollektiv versagt"

26. Februar 2012, 21:37 Uhr

Es sollte der lang ersehnte Startschuss einer Aufholjagd werden, doch die Partie gegen den VfL Theesen geriet für den SV Dorsten-Hardt zum Debakel.

Im Duell Letzter gegen Vorletzter unterlag das Team von der Storchbaumstraße nach einer ganz schwachen Leistung mit 0:3 (0:3). Dabei war das Spiel schon nach einer Viertelstunde praktisch gelaufen, denn Liridon Rezepi (12.) und Oliver Zech (15.) nutzten die Aussetzer der Hardter Defensive eiskalt aus. Entsprechend enttäuscht war SV-Trainer Heiko Sulzbacher, der angesichts der Leistung seines Teams klare Worte fand: „Wir haben zehn Minuten guten Fußball gespielt und dann kollektiv versagt. Vor allem die ersten beiden Gegentore haben wir selbst verschuldet, weil wir die Bälle leichtfertig verloren haben.“
[infobox-right]SV Hardt: S. Schröder - Grütering, Drontmann, Ewald (79. Wiescherhoff), de Manna (46. Kiefer) - Koschollek, Scheuch, Seiffert (46. Hofmann), Vasic - Kauschat, Potthast.
VfL Theesen: Partmann - Aydin, Fräßdorf, Hohmuth, Flachmann - Nolle (75. Rhilane), Aljic (61. Gauer), Redzepi - Schlüter - Zech (87. Hussain), Neumann.
Schiedsrichter: Christoph Schneider (Bergkamen).
Tore: 0:1 Redzepi (15.), 0:2 Zech (18.), 0:3 Zech (28.)
Zuschauer: 150.
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Spätestens als Zech dann nach 28 Minuten durch seinen zweiten Treffer das 0:3 erzielte, waren die letzten Zweifel am Sieger ausgeräumt. Die Dorstener fanden zu keinem Zeitpunkt zurück in die Partie und liefen den dominanten Gästen fast ausschließlich hinterher. „Dieses 0:3 war zu viel für den Kopf. Danach haben die Beine nicht mehr mitgespielt“, befand Sulzbacher.

Im Abstiegskampf ist die Pleite gegen den direkten Konkurrenten ein herber Rückschlag für das Schlusslicht, da macht auch der Coach keinen Hehl draus. Er appelliert allerdings an seine Schützlinge, nicht den Mut und die Überzeugung zu verlieren. „Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen und denken, dass wir schon abgestiegen sind. Wir haben den Verein zu repräsentieren und als Sportler sollte man auch eine gewisse Ehre haben, die es zu verteidigen gilt.“

Am kommenden Wochenende wartet mit dem Auswärtsspiel in Bad Oeynhausen erneut ein Strohhalm, den die Hardter ergreifen wollen. „Da müssen wir für Wiedergutmachung sorgen.“

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