Kreis Gelsenkirchen: Neuigkeiten vom Staffeltag

Gewalt auf den Fußballplätzen lässt nach

sb
15. Februar 2007, 11:21 Uhr

Die Gewalt auf den Fußballplätzen in Gelsenkirchen hat nachgelassen - dennoch gibt es immer wieder Zwischenfälle, wie bei den Hallen-Stadtmeisterschaften in Gladbeck (revierkick.de berichtete). „Die Situation hat sich zwar gebessert, es gibt aber immer noch Ausreißer wie beim Hallenturnier in Gladbeck, wo dem Schiedsrichter der Ball absichtlich an den Kopf geschossen wurde“, erklärt der Kreisvorsitzende Manfred Wichmann.

Nun will der Kreis, wie er auf dem Staffeltag des Fußballkreises Gelsenkirchen, Gladbeck und Kirchhellen seinen Mitgliedern mitteilte, härter gehen die Täter vorgehen. „Wie werden in Zukunft der Brutalität auf den Sportplätzen noch mehr entgegentreten. Eine Mannschaft wird bei so einem Zwischenfall sofort vom Turnier ausgeschlossen“, so Wichmann.

Ein weiteres Thema des Abends war die Schiedsrichterarbeit im Kreis, die weiter intensiviert werden soll. „Ein Problem ist die Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls. Jeder Verein des Kreises muss für jede angemeldete Mannschaft ab der B-Jugend einen Schiedsrichter stellen. 37 Klubs haben nicht genug Schiedsrichter in ihren Reihen, neun stellen sogar keinen Referee. Damit erfüllen ca. die Hälfte der Vereine nicht ihr Soll“, erklärt Werner Schütte, der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses.

Dennoch gibt es bei den heimischen Schiedsrichtern keinen Grund zur Sorge. "Wir haben aktuell 243 Schiedsrichter, so stehen wir insgesamt ganz gut da, vor allem im Vergleich mit anderen Fußballkreisen", berichtet Schütte. Ein weiterer Termin wurde bekannt gegeben. Am 23. April (18.30 Uhr) findet in der Stauder Brauerei in Essen der nächste Kreistag statt. Auf dem Programm stehen Neuwahlen. Zudem werden die Vereine über eine Neustrukturierung des Verbandes und der Kreise informiert.

Autor: sb

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