Alles andere als rosig ist aktuell die Situation bei Phönix Eving. Einzig positive Meldung war in den vergangenen Tagen der Spielausfall in Schwelm. Denn die Mannschaft ist in keinem ligatauglichen Zustand. Zu groß ist der Trainingsrückstand bei einigen Akteuren im Kader.

Dortmund: Phönix Eving vor großem Umbruch

Trainerduo Köhler/Kohlmann geht

kub
14. Februar 2007, 14:54 Uhr

Alles andere als rosig ist aktuell die Situation bei Phönix Eving. Einzig positive Meldung war in den vergangenen Tagen der Spielausfall in Schwelm. Denn die Mannschaft ist in keinem ligatauglichen Zustand. Zu groß ist der Trainingsrückstand bei einigen Akteuren im Kader.

Über die zukünftige Ligatauglichkeit haben sich in den letzten Tagen auch die Linienverantwortlichen der Evinger grundsätzliche Gedanken gemacht. Dabei sind sie zu einem eindeutigen Fazit gekommen: Nach dem Ende der laufenden Saison werden sowohl Andreas Köhler als auch Klaus Kohlmann nicht mehr Trainer am Grävingholz sein.

"Das ist natürlich eine schwierige Situation", räumt Köhler ein, "aber ich habe mit Frank Hibbeln gesprochen und der hat Verständnis für die Entscheidung", möchte Köhler nicht noch einmal einen Neuanfang in Eving starten. Der angesprochene Phönix-Manager spricht ebenfalls von einer freundschaftlichen Trennung.

Die aktuell schlechte Trainingsbeteiligung und der sich andeutende Zerfall der momentanen Mannschaft, lassen die Trainer nicht daran glauben, im nächsten Jahr eine konkurrenzfähige Mannschaft aufbauen zu können, die nicht sofort um den Abstieg spielt. "Um sechs bis sieben Stammkräfte, die den Verein ja verlassen werden, für die neue Saison zu ersetzen, ist es jetzt schon zu spät", erklärt Köhler. "Wir haben letztes Jahr den Abstieg vermieden und eine junge Mannschaft aufgestellt, aber die kann nunmehr nicht zusammen gehalten werden."

In dieser Hinsicht stellt sich der Hallentitel vielleicht sogar als negativ für Phönix heraus, haben sich die Kicker doch mit guten Leistungen noch mehr in den Fokus, vor allem der anderen Dortmunder Vereine gespielt. Nach einem nervenaufreibenden letzten Jahr kann sich Köhler auch vorstellen, erst einmal eine Pause zu machen. "Ich werde jetzt nicht aktiv auf Vereinssuche gehen, aber wer weiß, was sich ergibt."

Autor: kub

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