Nach Rolf Gramatke von den Sportfreunden Altenessen nimmt der nächste Trainer am Saisonende seinen Hut. Uwe Poßberg von der Spvg Schonnebeck sagt nach der Rückrunde „tschö“. Der Coach zu seiner Begründung: „Es waren persönliche Dinge, die mich zu diesem Schritt gebracht haben.“

Essen: Auch Poßberg hört zum Saisonende auf

Mit "hartem Kern" die Bredouille vermeiden

Christian Krumm
12. Februar 2007, 16:22 Uhr

Nach Rolf Gramatke von den Sportfreunden Altenessen nimmt der nächste Trainer am Saisonende seinen Hut. Uwe Poßberg von der Spvg Schonnebeck sagt nach der Rückrunde „tschö“. Der Coach zu seiner Begründung: „Es waren persönliche Dinge, die mich zu diesem Schritt gebracht haben.“

Wie schon der Rückzug von Gramatke ist auch der von Poßberg für Außenstehende nur ganz schwer verständlich. Schließlich sind beide Vereine derzeit ein gutes Stückchen von den bedrohlichen Rängen entfernt, und Schonnebeck ist das als Aufsteiger gelungen. „Ich hoffe, daran wird sich auch nichts ändern. Ich möchte hier noch unbedingt den Klassenerhalt schaffen.“

Denn das wäre der Abschluss einer exzellenten Arbeit von Poßberg, zumindest wenn man sie am Erfolg misst. „Wir haben in den letzten drei Jahren eine Menge bewegt, sind von der Kreis- in die Landesliga aufgestiegen und haben uns dort jetzt schon etabliert“, empfindet der Linienchef und fügt hinzu: „Hauptsache, wir können unseren guten achten Platz halten und kommen nicht mehr in die Bredouille.“

Und daran arbeitet er mit seiner Mannschaft gerade. „Aber die Vorbereitung läuft bis dato eher durchwachsen. Im Moment habe ich nur einen harten Kern von elf, zwölf Leuten beisammen, doch der zieht wunderbar mit“, lobt Poßberg seine Schützlinge.

Derzeit nicht dabei: Dirk Tönnies und Recep Yigit, die sich beide mit Bandscheiben-Problemen herumschlagen. „Das ist natürlich ärgerlich, die beiden Routiniers sind für uns verdammt wichtig.“

Aber zurück zum Verantwortlichen auf der Kommando-Brücke, der auch nach seiner Schonnebecker Zeit weiter am Ball bleiben möchte. „Ich bin seit 25 Jahren mit Leib und Seele im Geschäft, aber ich werde im Sommer nicht das erste Angebot annehmen, sondern nur bestimmte Aufgaben reizen mich. Das ist auch ligaunabhängig“, stellt Poßberg klar, schiebt allerdings nach: „Die Landesliga ist aus Essener Sicht die interessanteste, dabei bleibe ich.“

Autor: Christian Krumm

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