Der Wambeler SV steht ganz unten. Zwei Punkte, kein einziger Sieg, 13:75 Tore: Das ist die Bilanz eines fast sicheren Absteigers in der Dortmunder A-Liga-Staffel 2. Doch noch sind zwölf Spiele in der Rückrunde (ab 11. März) zu absolvieren. Wambels Trainer Wolfgang Urland (Foto) gönnte dabei seinem Kader eine ordentliche Blutauffrischung und verpflichtete gleich sechs neue Spieler.

Dortmund: Kreisliga A2: Eine halbe Mannschaft für den Klassenerhalt

Wambeler SV gibt die Hoffnung nicht auf

Felix Guth
13. Februar 2007, 13:29 Uhr

Der Wambeler SV steht ganz unten. Zwei Punkte, kein einziger Sieg, 13:75 Tore: Das ist die Bilanz eines fast sicheren Absteigers in der Dortmunder A-Liga-Staffel 2. Doch noch sind zwölf Spiele in der Rückrunde (ab 11. März) zu absolvieren. Wambels Trainer Wolfgang Urland (Foto) gönnte dabei seinem Kader eine ordentliche Blutauffrischung und verpflichtete gleich sechs neue Spieler.

Auf nahezu allen Positionen besserte das Schlusslicht nach. Im Tor steht künftig Mahmut Demirici von Kocatepe Camii. Hinzu kamen Alexander Vogt (zuletzt ASC-Jugend), Yavuz Yilmaz (SC Fatih) und dessen Bruder Cappy Yilmaz (Hombrucher SV). Zuletzt sicherte sich Urland die Dienste von Lars Zeske und Sebastian Villani (RW Wickede), denen jedoch noch die Freigabe fehlt. Nun habe man wieder eine Zukunft, sagt der Trainer. WSV-Fußballvorstand Sven Müller sagt sogar: "Ich glaube, dass wir den Klassenerhalt noch packen können." Er baut auf die Neuzugänge, sieht aber auch alteingessene Wambeler wie Holger Orth in der Pflicht.

Die bisherige Saison hätte nicht unglücklicher verlaufen können. Noch vor dem ersten Spieltag trat Trainer Klaus Kämper zurück. Und das, ohne vorher eine Sommer-Vorbereitung auf die Beine gestellt zu haben. "Die Mannschaft hat bei Null angefangen", sagt Sven Müller. Kaum verwunderlich waren die Ergebnisse: Lediglich zwei Remis gegen Sölde und BSV Fortuna, ansonsten setzte es teils happige Niederlagen. Die Reserve des Hombrucher SV schenkte dem WSV gleich elf Tore ein. "Aber es gab auch einige Spiele, in denen es knapp war", sagt Müller. Ee hofft nun, dass die Mannschaft diese Spiele in der Rückrunde positiv gestalten kann. Damit das dritte Kreisliga-A-Jahr nicht das Letzte bleibt.

Autor: Felix Guth

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