Die Vorbereitung auf die Rückrunde beim Gelsenkirchener A-Ligisten ETuS Gelsenkirchen läuft auf Hochtouren. Und die Mannschaft von Trainer Klaus Marquardt, der den Verein nach Saisonende verlässt, setzt bei ihren Auftritten vor allem auf geballte Offensivkraft.

Gelsenkirchen: A-Ligist ETuS GE stürmt durch die Vorbereitung – Harter Schnitt nach der Saison

ETuS´ Deyna trifft sechsfach

Thomas Ziehn
11. Februar 2007, 14:30 Uhr

Die Vorbereitung auf die Rückrunde beim Gelsenkirchener A-Ligisten ETuS Gelsenkirchen läuft auf Hochtouren. Und die Mannschaft von Trainer Klaus Marquardt, der den Verein nach Saisonende verlässt, setzt bei ihren Auftritten vor allem auf geballte Offensivkraft.

In den letzten drei Spielen mit Beteiligung der Marquardt-Elf fielen sage und schreibe 39 Tore. Als Torschützen besonders hervor taten sich Carsten Deyna, der gegen Westfalia Schalke sechs Mal traf und Holger Opitz, dem bei Hansa Scholven fünf Tore gelangen. Nach der Spielzeit wird bei ETuS ein harter Schnitt gemacht. Die Mannschaft spielt in der jetzigen Konstellation nicht länger zusammen. Revierkick.de fragte bei Klaus Marquardt, Trainer bei ETuS GE, Carsten Deyna und Gerd Eschenröder, Geschäftsführer bei den Gelsenkirchenern, nach. Was war da los?

Klaus Marquardt (ETuS-Trainer): „Vielleicht ist die Leistung der beiden 33-jährigen Offensivspieler Deyna und Opitz auch so eine Art Trotzreaktion. Der Verein macht nach der Saison einen harten Schnitt und setzt auf junge Spieler. Ich bin mir mit der „alten Garde“ einig, dass wir etwas zusammen machen wollen. Das muss nicht zwangsweise bei einem Gelsenkirchener Verein sein. Vielleicht ergibt sich auch etwas in der näheren Umgebung. Einige Kontakte habe ich bereits geknüpft, es ist jedoch noch nichts spruchreif. Die Vorbereitung verlief bis jetzt ganz gut. In der Defensive müssen wir noch zulegen, die Offensive passt. Ich bin optimistisch, dass wir die Spielzeit unter den ersten Fünf abschließen können und so unser Saisonziel erreichen. Für Carsten, der ab und an ob seiner Spielmacherposition belächelt wird, habe ich mich besonders gefreut. Auch wenn es „nur“ gegen einen C-Ligisten war. Sechs Tore – darunter ein Hattrick in Hälfte zwei – muss man erst einmal machen.“

Carsten Deyna (Offensivspieler bei ETuS Gelsenkirchen): „Natürlich freut man sich über sechs Tore. Das ist mir – soweit ich mich erinnern kann – in meiner Karriere das erste Mal passiert. Aber die Westfalia hat es uns auch sehr leicht gemacht. Gerade in der zweiten Halbzeit konnten wir schalten und walten wie wir wollten. Wenige Tage später ist dann meinem Mannschaftskameraden Holger Opitz ein lupenreiner Hattrick bei Hansa Scholven gelungen. Es folgten noch zwei weitere Treffer beim 7:5-Sieg gegen die Scholvener. Für die Rückrunde haben wir uns vorgenommen, die Mannschaften die oben stehen, zu ärgern. Nach der Saison wird der Kader dann auseinander brechen.“

Gerd Eschenröder (Geschäftsführer ETuS Gelsenkirchen):„Das waren drei torreiche Spiele für uns. Erst das Testspiel gegen Wattenscheid-Ost, was unsere Mannschaft 8:3 gewinnen konnte. Es folgte der 14:2-Erfolg gegen den C-Ligisten SV Westfalia Schalke im Vorrundenspiel zur Stadtmeisterschaft, dann noch das 7:5 beim A-Ligisten SV Hansa Scholven, wo Holger Opitz allein fünf Mal trifft. Insgesamt konnten sich die Zuschauer bei unseren Spielen also über 39 Tore freuen.“

Autor: Thomas Ziehn

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