Die Flugscheine sind ausgestellt, die offiziellen Einladungen verschickt.

FOOTBALL: International-Camp in Florida

86 Nationals träumen von der NFL Europa

28. Januar 2007, 09:29 Uhr

Die Flugscheine sind ausgestellt, die offiziellen Einladungen verschickt.

Die Flugscheine sind ausgestellt, die offiziellen Einladungen verschickt. Ab jetzt dürfen ausgewählte Football-Spieler aus Europa, Japan und Mexiko von einem Engagement in der NFL Europa träumen. Exakt 86 Männer reisen Anfang März ins International Camp nach Tampa, Florida, wo sie ab dem 5. März fünf Tage lang unter den Augen der Head- und National-Coaches aller sechs NFLE-Teams um einen der begehrten acht Plätze kämpfen, die Rhein Fire und Co. alljährlich für nicht-amerikanische Spieler reservieren.

Wer also schafft den Sprung zu Rhein Fire? „Fakt ist, dass unsere deutschen Stars und Team-Botschafter Peter Heyer und Richard Yancy natürlich gesetzt sind“, erklärt der Fire-Coordinator Sascha Gehloff. „Ansonsten ist das Teilnehmer-Feld in diesem Jahr sehr, sehr stark besetzt. Da wird es sicher noch die ein oder andere Überraschung geben.“

Viel hängt davon ab, wie die internationalen Talente die vergangenen Monate in der Off-Season genutzt haben, um sich auf das harte Camp in Tampa vorzubereiten. Gehloff: „Was das angeht, ist ein junger Mann ziemlich weit vorne: Florian Pawlik, Tight End der Düsseldorf Panther. Der Junge ist zwar erst 19 Jahre alt, aber schon sehr, sehr weit. Er hat sich enorm entwickelt und sich gegen harte, erfahrene Konkurrenz durchgesetzt. Wir sind gespannt, wie weit er in diesem Jahr noch kommt.“

Gehloff abschließend: „Marvin Allen, der 2006 für Fire gespielt hat und die Saison im Trainingskader des NFL-Teams Pittsburgh Steelers verbracht hat, ist für uns ein sehr wertvoller Spieler, zumal er auch in den Special Teams eingesetzt werden kann. Linebacker Shaun Smith hat sich athletisch enorm gesteigert und ist sicher auch ein Kandidat für Fire. Gleiches gilt für unseren Düsseldorfer Jungen Richard Adjei, der mit einem Heimvorteil ins Rennen geht. Der Rest ist offen.“

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