Was wären die Duisburger Füchse nur ohne Christian Rohde?

EVD DUISBURG - Rohde im Blickpunkt

15. Februar 2007, 11:36 Uhr

Was wären die Duisburger Füchse nur ohne Christian Rohde?

Was wären die Duisburger Füchse nur ohne Christian Rohde? In der Schlussminute sicherte er am Dienstag mit einem pantherhaften Reflex den 2:1-Sieg der Füchse Duisburg gegen die Hamburg Freezers. „Die bessere Mannschaft hat gewonnen. Und der beste Mann auf dem Eis war Christian Rohde“, sagte Hamburgs Coach Bill Stewart und machte auch aus seiner Wut über die Niederlage keinen Hehl: „Ich bin stinksauer.“ Nur in ganz wenigen Phasen des Spiels agierten die Hansestädter wie eine Mannschaft, die noch um die direkte Qualifikation für das Play-off-Viertelfinale kämpft.

Dabei konnten auf Duisburger Seite nur 15 Feldspieler auf dem Spielbericht vermerkt werden, musste Verteidiger Sergej Sawadowskij als Stürmer auflaufen. Spätestens mit dem 1:1 in Minute elf waren die Füchse die dominierende Mannschaft, ehe die Hamburger in den Schlussminute vehement auf den Ausgleich drängten. Auf Duisburger Seite ließen da die Kräfte nach. Doch die Füchse brachten das Match über die Zeit.

Das lag insbesondere am Ehrgeiz der jungen Leute im Füchse-Kader, die das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Mit letztem Einsatz warfen sie sich in Schüsse oder versuchten, dem Gegner den Puck wegzuspitzeln oder an einem guten Zuspiel zu hindern. „Die Jungs haben bis zum Umfallen gekämpft“, lobte EVD-Trainer Didi Hegen. „Wir haben an unsere Chance geglaubt.“

Morgen geht es nun zum Kellerduell nach Augsburg. Mit einem Sieg hätten die Duisburger wieder eine reelle Chance, die Saison als Tabellenvorletzter zu beenden.

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