Aufatmen bei den Dinslaken Kobras.

REGIONALLIGA: Keine Überraschungen im Pokal

26. Januar 2007, 10:19 Uhr

Aufatmen bei den Dinslaken Kobras.

Aufatmen bei den Dinslaken Kobras. Nach 35 ganz schwachen Spielminuten besann sich das Team um Henry Marcoux am letzten Sonntag seiner Qualitäten und machte aus einem 0:1 gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim ein 3:1. „Dieser Sieg war unheimlich wichtig. Jetzt ist Platz vier wieder ein Thema“, freute sich Vorsitzender Christian Kühn. Morgen steht für die Kobras das Duell der Mannschaften an, die bisher hinter den Erwartungen der Anhänger zurück geblieben sind, denn die Grefrather Nierspanther sind im Eispalast zu Gast. Das Team von Adam Grygiel lieferte am Sonntag eine ganz schwache Leistung ab, kam erst in der Schlusssekunde im Heimspiel gegen Darmstadt zu einem 4:3-Sieg.

Zwei Drittel lang war das Spiel gegen Mannheim die bis dahin schwerste Partie für die Herner EG. 1:1 stand es am vergangenen Sonntag nach 40 effektiven Spielminuten, bevor die nur mit zwölf Feldspielern angereisten Mannheimer den Schlussabschnitt mit 0:4 verloren. Nun geht es morgen im Spiel bei den ebenfalls noch ungeschlagenen Hügelsheimern darum, wer nach dem vierten Wochenende der Aufstiegsrunde am Besten im Rennen liegt. Der Neusser EV muss in Mannheim gewinnen, wenn er weiterhin zur Spitzengruppe der Runde gehören will.

Nachdem die Young Wild Roosters aus Iserlohn am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, geht die Punktejagd nun weiter. „Herne, Neuss und Hügelsheim sind nach einem guten Start die Favoriten für das Erreichen der Play-offs. Wir rechnen uns aber auch Chancen aus, denn das Verfolgerfeld ist leistungsmäßig sehr ausgeglichen. Wir wollen am Wochenende einen Schritt nach oben machen“, gibt Team-Manager Torsten Busch vor dem Heimspiel gegen Troisdorf eine klare Zielvorgabe aus.

Als Angelegenheit ohne Überraschungsmomente erweist sich weiterhin die Pokalrunde. Nach der 4:5-Niederlage des EC Bergisch Land in Königsborn ist klar, dass diese beiden Teams zusammen mit Bergisch Gladbach, Moers und Hamm darum kämpfen, wer auf den letzten beiden Plätzen landet und womöglich absteigt, bzw. den Sprung in die Regionalliga auf sportlichem Wege verpasst. Die Bergisch Raptors erwartet morgen ein schwieriges Heimspiel gegen Trier und die Hammer reisen am Samstag nach Bergisch Gladbach.

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