CHARITY-AKTIONEN: Anhänger denken an Kennedy und Müller

05. Januar 2007, 11:40 Uhr

Die Spieler der Duisburger Füchse beeindruckten am vergangenen Freitag, als sie in Warmlauftrikots mit der Nummer 80, der Nummer des an einem Gehirntumor erkrankten Robert Müller aufliefen.

Die Spieler der Duisburger Füchse beeindruckten am vergangenen Freitag, als sie in Warmlauftrikots mit der Nummer 80, der Nummer des an einem Gehirntumor erkrankten Robert Müller aufliefen. Nun legen die Iserlohn Roosters mit einer besonderen Aktion nach. „Manchmal ist der Sport nur Nebensache“, sagt Manager Karsten Mende und erinnert noch einmal an die Ereignisse, die abseits des Eises die DEL in dieser Saison erschüttert haben. Die schweren Erkrankungen von Ingolstadts Trainer Ron Kennedy und Robert Müller hätten allen vor Augen geführt, wie schnell eine Krankheit das Leben eines Menschen aus der Bahn bringen könne und sich die Relationen verschieben würden, so Mende weiter. „Wir haben in den vergangenen Wochen oft über Ron und Robert gesprochen und uns überlegt, wie wir Ihnen zeigen können, dass wir sie in Gedanken in ihrem Genesungsprozess unterstützen“, unterstreicht Mannschaftskapitän Mark Greig. Deshalb haben die Roosters beim Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt am Dienstag ein Mannschaftsbild mit der Bitte übergeben, es dem Nationaltorhüter mit den besten Genesungswünschen weiterzureichen. Auch die Ingolstädter werden in Kürze ein Bild für Ron Kennedy erhalten. Beide sind um Genesungswünsche von Fans der Roosters ergänzt, die damit einmal mehr unterstreichen, dass sie stets mehr als nur ihre Lieblinge im Blick haben.

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