Die Hälfte der acht Spiele, die rund um Weihnachtsfest und Jahreswechsel auf die Mannschaft der Krefeld Pinguine warten, sind gespielt und die Ausbeute ist ernüchternd.

KREFELD PINGUINE - Chance auf Platz sechs leichtfertig verspielt

mt
31. Dezember 2006, 17:35 Uhr

Die Hälfte der acht Spiele, die rund um Weihnachtsfest und Jahreswechsel auf die Mannschaft der Krefeld Pinguine warten, sind gespielt und die Ausbeute ist ernüchternd.

Die Hälfte der acht Spiele, die rund um Weihnachtsfest und Jahreswechsel auf die Mannschaft der Krefeld Pinguine warten, sind gespielt und die Ausbeute ist ernüchternd: Penalty-Sieg in Hamburg, Penalty-Niederlage gegen Duisburg und Schlappen gegen Düsseldorf und Mannheim lautet die Bilanz zur Halbzeit des Spielmarathons. Die Mannschaft mühte sich gegen die Adler Mannheim redlich und zeigte eine gute Leistung, die Chancenauswertung war dabei allerdings mehr als unerfreulich. „Platz sechs darf niemanden interessieren. Ich schaue nur auf Platz elf“, ließ Trainer Jiri Ehrenberger durchblicken, dass er vom Philosophieren über die direkte Qualifikation für die Play-offs nicht viel hält. Kein Wunder, denn zum zweiten Mal vergaben die Pinguine leichtfertig die Chance, auf Platz sechs zu klettern. „Wir haben eine bessere Ausgangsposition verspielt“, stellte Sportchef Franz Fritzmeier ernüchtert fest.

Einen ziemlich dicken Hals hatte er bereits nach dem mit 3:4 nach Penaltyschießen verlorenen Spiel gegen Duisburg, „Das Team hat es gründlich verpasst, einen schönen Vorsprung in der Tabelle zu erzielen. Wir sind im ersten Drittel viel zu wenig gelaufen, da wird es gegen unterlegene Teams wie Duisburg immer sehr schwer. Als wir uns 30 Sekunden vor dem Ende diesen saudummen Konter gefangen haben, standen mir die Haare zu Berge. Das war einfach zu wenig“, zürnte der Tölzer, der nach dem peinlichen Auftritt beim 2:5 in Düsseldorf das Dampfablassen Trainer Jiri Ehrenberger überließ: „Wie die Mannschaft zu Beginn aufgetreten ist, war fahrlässig. Wir haben drei Fehler begangen, die sofort bestraft wurden. Danach haben wir versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben.“ Reto Pavoni verließ nach diesem miserablen Start sein Tor und Patrick Koslow kam so wieder einmal zu einem Einsatz im Pinguine-Trikot. Nach dem Duisburg-Spiel hatte sich der Coach der Pinguine noch nach außen hin versöhnlich gegeben: „Wenn man den ganzen Spielverlauf sieht, bin ich nicht ganz unzufrieden mit dem Punkt. Wir haben alles versucht, doch diesmal hat es beim Penaltyschießen nicht geklappt.“

Autor: mt

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