Die Kölner Haie haben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Erfolgsserie von Titelverteidiger Eisbären Berlin beendet.

DEL: Haie stoppen Titelverteidiger Berlin

17. Dezember 2006, 17:29 Uhr

Die Kölner Haie haben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Erfolgsserie von Titelverteidiger Eisbären Berlin beendet.

Die Kölner Haie haben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Erfolgsserie von Titelverteidiger Eisbären Berlin beendet. Die Rheinländer (63 Punkte) gewannen mit 4:2 (1:1, 2:1, 1:0) gegen die Berliner (48), die zuvor fünf Mal in Folge gewonnen hatten. Dadurch zogen die Kölner zumindest vorübergehend am Tabellenzweiten Adler Mannheim (62) vorbei. Der DEL-Rekordmeister empfing am Abend Aufsteiger Straubing Tigers und hätte einen Sieg mit elf Toren Unterschied benötigt, um die Tabellenführung zu übernehmen. Am Mittag hatte nämlich Spitzenreiter ERC Ingolstadt (65 Punkte) durch das 3:2 (2:1, 1:0, 0: 1) gegen die Iserlohn Roosters vorgelegt.

Unterdessen haben die Frankfurt Lions (51) die Wiedergutmachung für das 2:8-Debakel am Freitag bei den Krefeld Pinguinen geschafft. Bei den Hannover Scorpions (48) gewannen die Hessen 4:3 (0:1, 2:2, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Vor 15.199 Zuschauern in der Kölnarena gingen die Eisbären durch Denis Pedersen (14.) und Steve Walker (33.) zweimal in Führung. Stephane Julien (19.) und Ivan Ciernik (38.) glichen jeweils aus, ehe Aaron Garvey die Haie drei Sekunden vor der zweiten Pause erstmals in Führung brachte. Die Entscheidung brachte aber erst der Treffer von Dave McLlwain mit der Schluss-Sirene. In Ingolstadt glichen die Gäste durch David Sulkovsky (8.) die erste ERC-Führung durch Christoph Melischko (6.) noch aus.

Dann sorgten Doug Ast (16.) und Matt Higgings (36.) aber für einen Zwei-Tore-Vorsprung der Gastgeber, das Anschlusstor von Brad Purdie (59.) kam zu spät. Für Hannover trafen in der regulären Spielzeit Brad Tapper (16. ), Derek Bekar (35.) und Eric Nickulas (39.), für die Lions zweimal Michael Hackert (25./49.) und Chris Taylor (29.). Den entscheidenden Penalty verwandelte schließlich Peter Podhradsky.

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