Die Krefeld Pinguine müssen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ab sofort auf ihren Klubchef Wilfrid Fabel verzichten.

Wegen KFC - Eishockey-Klubchef Fabel zurückgetreten

09. Februar 2005, 21:04 Uhr

Die Krefeld Pinguine müssen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ab sofort auf ihren Klubchef Wilfrid Fabel verzichten.

Die Krefeld Pinguine müssen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ab sofort auf ihren Klubchef Wilfrid Fabel verzichten. Fabel trat am Mittwoch als Generalbevollmächtigter der KEV Pinguine Eishockey GmbH zurück. Das gab die Klubführung bekannt, für die Entscheidung seien persönliche Gründe verantwortlich.

"Die Anhäufung der öffentlichen Kritik an meiner Person haben letztendlich zu diesem Entschluss geführt", erklärte Fabel, der damit insbesondere auf die negative Berichterstattung bezüglich des finanziell angeschlagenen Fußball-Regionalligisten KFC Uerdingen reagierte. Fabel wird von der lokalen Presse und den KFC-Fans mitverantwortlich dafür gemacht, dass die Stadt Krefeld in der vergangenen Woche dem Fußballklub finanzielle Hilfe verweigerte. Dem ehemaligen Bundesligisten droht nun das Aus.

"Ich habe kein Verständnis dafür, dass ich öffentlich von mehreren Seiten auch noch für die Situation dieses Vereins zur Verantwortung gezogen wurde", sagte Fabel, dessen Familie in Mitleidenschaft geriet. "Meine Kinder und meine Frau wurden teilweise übel beschimpft. Das kann und werde ich mir, insbesondere aus Verantwortung gegenüber meiner Familie, nicht länger bieten lassen. Sobald es in den privaten Bereich geht, ziehe ich die Konsequenzen. Jetzt reicht es."

Autor:

Kommentieren