Düsseldorfs neuer Head Coach Rick Lantz ist ein alter Hase im Football-Geschäft. Was er in der kommenden Saison mit Rhein Fire vorhat, verrät der US-Amerikaner im Interview.

FOOTBALL: Rein Fire-Headcoach Lantz im Interview

"Bin als Defensivcoach aufgewachsen"

16. Februar 2007, 11:16 Uhr

Düsseldorfs neuer Head Coach Rick Lantz ist ein alter Hase im Football-Geschäft. Was er in der kommenden Saison mit Rhein Fire vorhat, verrät der US-Amerikaner im Interview.

Düsseldorfs neuer Head Coach Rick Lantz ist ein alter Hase im Football-Geschäft. Was er in der kommenden Saison mit Rhein Fire vorhat, verrät der US-Amerikaner im Interview.

Rick Lantz, wie entstand der Kontakt zu Rhein Fire?
Es war ein Montag, als mich Jim Tomsula anrief und mir mitteilte, dass er den Job bei den San Francisco 49ers annehmen werde. Kurz darauf gab es eine Telefonkonferenz mit allen Headcoaches der NFLE unter der Leitung von Personal Player Director Mike Chan, der uns die Lage mitteilte. Weitere 20 Minuten vergingen, da führte ich ein weiteres Gespräch. Sammy Schmale hatte mich angerufen und fragte, ob ich mir vorstellen könnte, Head Coach von Rhein Fire zu werden.

Sie sagten gerne zu...
Schon vor zwei Jahren, als ich mit Berlin in der LTU arena unser Finale gegen Amsterdam spielte, habe ich zu Mike Chan aus Scherz gesagt, dass er mich zu Rhein Fire bringen soll. Mir sind da schon die tollen Bedingungen aufgefallen und ich hatte damals schon ein leichtes Bauchgefühl, dass ich Lust hätte, hier einmal zu arbeiten.

Was zeichnet Düsseldorf aus?
Ich habe gerne in Berlin gearbeitet. Aber Rhein Fire ist in dieser Liga etwas Besonderes. Es ist einer der wichtigsten Franchises dieser Liga, man merkt, dass Fire eine wichtige Rolle in diesem Bundesland spielt. Daher muss das Team einfach erfolgreich sein. Dafür werde ich alles tun und helfen, dass die Arena bei den Heimspielen richtig voll wird.

Wie sieht Ihre Philosophie aus?
Ich bin als Defensive Coach aufgewachsen und habe in meiner Karriere alle Positionen trainiert. Dazu habe ich in den letzen Jahren nicht nur Spieler ausgebildet, sondern auch junge Coaches. Sei es im College oder hier in der NFL Europa. Als Defensive Coach spielt man eher konservativ. Allerdings haben wir mit Thunder die meisten Trickspielzüge der Liga ausgeführt. Das behalte ich auch bei Rhein Fire bei.

Sie haben den Trainerstab fast komplett ausgetauscht...
Sascha Gehloff ist der einzige Coach aus der vergangenen Saison. Neben den Defensive Backs werde ich Sascha auch in die Arbeit mit den Linebackern einbeziehen. Diese Positionen überschneiden sich manchmal. Ich bin mit dem restlichen Stab sehr zufrieden. Wir bringen eine Menge Erfahrung und noch mehr Qualität mit. Ich habe mit den meisten schon öfter zusammen gearbeitet und weiß, dass ich mich auf sie verlassen kann.

Wie schauen die Kaderplanungen aus?
Ich arbeite gerne mit den internationalen Spielern zusammen und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Sie sind ein wichtiger Baustein. Wenn du nur 30 US-Amerikaner auswählen kannst, musst Du schon gute Nationals besitzen. Mit Peter Heyer und Richard Yancy habe ich schon zwei tolle nicht-amerikanische Spieler. Natürlich kommen auch andere des vorigen Jahres in Frage. Alle Akteure müssen aber charakterlich zu uns passen. Wenn diese Voraussetzung nicht gegeben ist, können sie noch so gut Football spielen. Zu uns kommen sie d

Autor:

Kommentieren