Neven Subotic oder Felipe Santana - so lautet eine der interessantesten Fragen vor dem Rückrundenstart beim BVB. Derzeit spricht alles für den Serben.

BVB: Pechvogel Santana

Subotic hat schon wieder die Nase vorn

06. Januar 2012, 16:32 Uhr

Neven Subotic oder Felipe Santana - so lautet eine der interessantesten Fragen vor dem Rückrundenstart beim BVB. Derzeit spricht alles für den Serben.

„Immer wenn man denkt, man hätte auf einer Position zu viele Spieler, dann hat man einen Tag später zu wenige.“ Das sagte Jürgen Klopp im Trainingslager des BVB in La Manga.

"Kann wieder essen und trainieren"

Im besonderen Maße trifft dies auf die Innenverteidigung der Schwarz-Gelben zu. Denn kaum meldete sich Neven Subotic nach seinem Mittelgesichtsbruch gesund zurück, da erwischte es seinen Vertreter Felipe Santana. Beim Bundesligaspiel in Freiburg hatte der sich einen Teilabriss des Sprunggelenks zugezogen, mit der Mannschaft trainieren kann er noch immer nicht. Mehr als einige einsame Runden um den Trainingsplatz lässt sein lädierter Knöchel nicht zu.

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Subotic indes ist wieder mittendrin im Geschehen. Zwar ist ihm die mangelnde Spielpraxis selbst in den Trainingspartien noch anzumerken, ernsthaft eingeschränkt wird er aber selbst durch die Metallplatten nicht, die sein Gesicht zusammenhalten. „Ich kann wieder essen und trainieren. Da merke ich gar nichts mehr von“, versichert der Serbe. „Allerdings haben die Platten ziemlich scharfe Kanten und werden deswegen im Sommer rausgenommen.“

Wertschätzung ja, Stammplatz nein

Bis dahin stehen freilich noch 17 Bundesligapartien auf dem Programm, die erste am 22. Januar in Hamburg. Und wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, dann dürfte dort Neven Subotic an der Seite von Mats Hummels auflaufen, auch wenn sich der Brasilianer Santana einmal mehr als ein hervorragender Vertreter Subotics erwiesen hatte, ja vielleicht sogar überzeugender agierte als dieser. Jürgen Klopp jedenfalls betont: „Dass in den letzten Jahren immer Neven Subotic und Mats Hummels zusammen gespielt haben, das hatte seine Gründe, auch wenn die Entscheidungen immer knapp waren.“

In diesem Jahr könnte eine solche dem Coach freilich abgenommen werden. „Felipe ist zur Zeit verletzt, warum sollte ich nur einen Gedanken daran verschwenden“, fragt Klopp. Und auch wenn die Entscheidung am Ende erwartungsgemäß pro Subotic ausfallen sollte, der Wertschätzung seines Trainers kann sich Felipe Santana dennoch absolut sicher sein. Jürgen Klopp jedenfalls stellt klar: „Tele hat einen hundertprozentig tollen Charakter und hat für mich internationales Niveau.“ Zu einem Stammplatz verhelfen wird ihm das aber wohl trotz allem nicht.

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