Nach den gescheiterten Verhandlungen von Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart um eine Vertragsverlängerung mit Nationaltorwart Timo Hildebrand intensivieren die Schwaben ihre Bemühungen um Raphael Schäfer vom Liga-Konkurrenten 1. FC Nürnberg.

Stuttgart will Nürnbergs Keeper Schäfer

04. Januar 2007, 11:32 Uhr

Nach den gescheiterten Verhandlungen von Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart um eine Vertragsverlängerung mit Nationaltorwart Timo Hildebrand intensivieren die Schwaben ihre Bemühungen um Raphael Schäfer vom Liga-Konkurrenten 1. FC Nürnberg.

Nach den gescheiterten Verhandlungen von Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart um eine Vertragsverlängerung mit Nationaltorwart Timo Hildebrand intensivieren die Schwaben ihre Bemühungen um Raphael Schäfer vom Liga-Konkurrenten 1. FC Nürnberg. Es stehe aber noch nicht fest, `ob dies mein letztes halbes Jahr in Nürnberg sein wird´, sagte der Club-Keeper. FCN-Sportdirektor Martin Bader bestätigte derweil, dass sein VfB-Kollege Horst Heldt frühzeitig an ihn herangetreten sei, um ihn über das Interesse und die Gespräche zu informieren. Bader erklärte zudem, dass er von der Option in Schäfers Vertrag Gebrauch machen werde, falls sich der 27 Jahre alte Kapitän nicht auf die angebotene Vertragverlängerung bis 2010 einlasse. In diesem Fall würde Schäfers im Sommer auslaufender Kontrakt bis 2008 ausgedehnt und der VfB müsste eine Ablöse zahlen.

Schäfer selbst gab an, sich derzeit nicht mit Stuttgart zu beschäftigen, räumte allerdings ein, `vor den spannendsten Monaten meiner Karriere´ zu stehen. Zuletzt hatte er gesagt: `Wenn ich mich wirklich für höhere Aufgaben, für die Nationalelf, empfehlen will, muss ich dies in den nächsten ein bis zwei Jahren tun.´ Wäre er noch 22 Jahre alt, `wäre das Thema Verlängerung längst durch´. Bader zeigt zwar Verständnis für den Wunsch des Spielers, zu einem größeren Verein zu wechseln, kampflos aufgeben wolle er den Keeper aber nicht, wenngleich er sich bereits auf dem Markt nach einem Ersatz umschaue. `Es wird einiger Kreativität seinerseits bedürfen, wenn wir über einen Wechsel nachdenken sollen´, erklärte Bader und meinte damit VfB-Sportdirektor Heldt, dessen Anruf er `demnächst´ erwartet.

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