Unzählige Male hat Holger Flossbach selbst für die Spielvereinigung Hassel gespielt, doch an solch eine Klatsche kann er sich aus seiner Zeit nicht erinnern.

LL WF: SCH - Hüls 5:0

Pierre Bendig erlegt den Nachbarn

04. Dezember 2011, 20:55 Uhr

Unzählige Male hat Holger Flossbach selbst für die Spielvereinigung Hassel gespielt, doch an solch eine Klatsche kann er sich aus seiner Zeit nicht erinnern.

Als Trainer des TSV Marl-Hüls musste der ehrgeizige frühere „Wadenbeißer“ nun am Sonntag eine 0:5-Klatsche am Lüttinghof hinnehmen. Kein Wunder, dass die Hasseler Zuschauer „Flossi“ mit einer gehörigen Portion Häme nach Hause schickten.
[infobox-right]SC Hassel: Stauder - Adade (46. Turgut), van den Boom, Falkowski, Zugcic - Poch, Djuliman (27. Voßschmidt), Woberschal - El Hamad - Bockhoff, Bendig (83. Ballschmiede).
TSV Marl-Hüls: Schmid - Temel, S. Flossbach, Zepanski, Witjes (51. Goecke) - Cakiroglu, Kacar (60. Simon) - Kaiser, Cetera, Sadlowski - Kara (67. Fritzsche).
Schiedsrichter: Florian Visse (Recke).
Tore: 1:0 Bendig (6.), 2:0 Djuliman (10.), 3:0 El Hamad (41.), 4:0 Bendig (51.), 5:0 Bendig (82.).
Zuschauer: 280.
Rote Karte: Zepanski (85., „Notbremse“).[/infobox]
„So ein Tag, so wunderschön wie heute“, hallte es über die Bezirkssportanlage im Gelsenkirchener Norden. Kein Wunder, denn nach dem 6:1-Sieg vor einer Woche bei Borussia Emsdetten haben sich die Grün-Weißen mit dem zweiten Kantersieg in Folge - und diesmal sogar gegen den Spitzenreiter - im Aufstiegskampf der Landesliga Westfalen Nord zurück gemeldet. „Wenn wir einmal ins Spielen kommen, dann sieht das alles wunderbar aus“, resümierte SCH-Trainer Michael Schrank. „Wir haben in den Wochen zuvor auch nicht schlecht agiert, aber zu wenig Tore gemacht und zu viele kassiert.“

Die Durststrecke hatte den Aufstiegskandidaten ins Mittelfeld zurück geworfen, doch nun sieht das ganz anders aus. „Wenn wir weiter so spielen wie in den letzten beiden Partien, dann können wir unser Ziel noch erreichen“, meint Schrank.

Pierre Bendig profitierte bei seinem ersten von insgesamt drei Toren von einem Blackout des TSV-Keepers Emanuel Schmid, der in der sechsten Minute an der Strafraumkante wohl einen Pfiff von Schiedsrichter Florian Visse erwartet hatte. Nachdem Nedim Djuliman nur vier Minuten später mit einem schönen Kopfball auf 2:0 erhöhte, zerlegten die Gastgeber den Nachbarn aus Marl in seine Einzelteile. Hassan El Hamad und zweimal Bendig schlossen sehenswerte Spielzüge des SC gekonnt ab und stellten so den Endstand her.

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