Was haben Timo Hildebrand und Florian Kringe gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, auf den zweiten schon. Beide waren mal im großen Fußball-Zirkus aktiv.

BVB: Kringe nach Köln?

Keinen Bock auf Regionalliga

Krystian Wozniak
04. Dezember 2011, 13:56 Uhr

Was haben Timo Hildebrand und Florian Kringe gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, auf den zweiten schon. Beide waren mal im großen Fußball-Zirkus aktiv.

Aktuell finden sich beide jedoch nur noch in der Regionalliga wieder. „Für mich ist das eine unbefriedigende Situation. Da habe ich als Bundesligaspieler einen Tritt auf den Fuß bekommen und ein Jahr später bin ich nur noch Regionalliga-Akteur. So hart ist nunmal dieses Geschäft“, sagt Kringe in Anspielung auf seinen Mittelfußbruch. Dieser warf den 29-jährigen so weit zurück, dass er in den Planungen von Jürgen Klopp keine Rolle mehr spielt. „Die Jungs oben sind auch bärenstark, da ist aktuell kein Vorbeikommen. Ich kenne meine Situation und muss nun das Beste daraus machen“, sagt Kringe.

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Das „Beste“ bedeutet, dass der ehemalige Herthaner einen Wechsel anpeilt. „Ich werde versuchen, im Winter den Verein zu wechseln. Jetzt kommt die Zeit, wo es lose Anfragen gibt. Vielleicht ergibt sich etwas für mich. Die Bundesliga ist mein Ziel, die Regionalliga ist auf Dauer nichts für mich.“ Wenn der gebürtige Siegener, der in Dortmund einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012 besitzt, in der Winterpause keinen neuen Arbeitgeber finden sollte, dann müsste er sich wohl die komplette Rückrunde in der Regionalliga-Reserve durchbeißen. „Dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig“, weiß der Defensiv-Allrounder.

Immer wieder wird spekuliert, dass Kringe zu seinem Ex-Klub 1. FC Köln zurückkehren könnte. Geht es nach Kringe, wird der 191-malige Bundesligaspieler (18 Tore) schon bald das Trikot mit dem Geißbock überstreifen. Kringe: „Der 1. FC Köln ist ein toller Verein. Für mich ist das auch eine Art Herzensangelegenheit. Ich habe mich beim FC immer wohl gefühlt. Doch es ist noch viel zu früh, über so etwas zu sprechen. Mal schauen, was die spielfreie Zeit mit sich bringt.“

Autor: Krystian Wozniak

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