Eine ungewöhnlich hohe Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro muss der FC St. Pauli zahlen. Schuld ist der peinliche Hörfehler eines Spielbeobachters des DFB.

Peinlicher Hörfehler

St. Pauli-Fans für Nazi-Rufe bestraft

04. Dezember 2011, 13:33 Uhr

Eine ungewöhnlich hohe Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro muss der FC St. Pauli zahlen. Schuld ist der peinliche Hörfehler eines Spielbeobachters des DFB.

Der Bescheid flatterte dem FC St. Pauli vor einigen Tagen ins Haus. Aufgrund der Verfehlungen seiner Fans beim Auswärtsspiel beim FC Hansa Rostock sollte der Klub gleich 20.000 Euro berappen. Das hatte der Kontrollausschuss des DFB entschieden. Grund für die hohe Geldstrafe: Der Spielbeobachter des DFB wollte gehört haben, wie die Fans der Hamburger bei der Mannschaftsaufstellung die Rostocker Spieler als "Nazis" titulierten.

Die Hamburger Morgenpost berichtet nun allerdings, dass es sich dabei um einen klassischen Hörfehler handeln soll - und einen ganz besonders peinlichen noch dazu. Denn nicht "Nazi", sondern "Naki" rief der St.Pauli-Anhang bei der Vorstellung der Teams bei jedem Hansa-Spieler.

Naki genießt beim Hamburger Anhang Kultstatus seit er in der Saison 2008/09 gegen Hansa den 2:0-Endstand erzielte, danach das Rostocker Publikum mit einer "Halsabschneider-Geste" provozierte und schließlich eine St-Pauli-Fahne in den Rasen des Rostocker Stadions rammte.

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