Tschechien als vermeintlich schwerster Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft hat dank Joker David Lafata einen Fehlstart in der EM-Qualifikation gerade noch abgewendet.

Tschechien mit Mühe in der `deutschen Gruppe´

02. September 2006, 22:46 Uhr

Tschechien als vermeintlich schwerster Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft hat dank Joker David Lafata einen Fehlstart in der EM-Qualifikation gerade noch abgewendet.

Tschechien als vermeintlich schwerster Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft hat dank Joker David Lafata einen Fehlstart in der EM-Qualifikation gerade noch abgewendet. Die Elf von Trainer Karel Brückner kam durch zwei späte Treffer des eingewechselten Stürmers zu einem mühsamen 2:1 (0: 0)-Sieg gegen Wales. Der `kleine Nachbar´ Slowakei ist derweil mit einem Kantersieg gestartet, gegen Zypern spang gleich ein 6:1 (2:0) heraus. Zum Matchwinner in Teplice avancierte Lafata. In der 75. Minute eingewechselt, war der Angreifer des FK Jablonec bereits eine Minute später zur Stelle. Und in der Schlussminute erzielte er den Siegtreffer, nachdem Martin Jiranek zwischenzeitlich ein Eigentor unterlaufen war (85.). Dennoch ofenbarte der EM-Halbfinalist von 2004 noch einige Schwächen.

Es fehlte vor allem Nedved, der im August gegen Serbien (1:3) nach 91 Partien (18 Toren) seine Länderspiel-Karriere beendet hatte. Das Kapitänsamt trat daraufhin der frühere Dortmunder Bundesligaprofi Tomas Rosicky an, der auch im Mittelfeld in die Führungsrolle hineinwachsen soll. Das Sturmduo bildeten gegen den Weltranglisten-56. Wales der Ex-Dortmunder Jan Koller und Jiri Stajner von Hannover 96. Auch Mittelfeldspieler Tomas Galasek vom 1. FC Nürnberg stand in der Startformation. Für die Slowakei, der übernächste Gegner der DFB-Auswahl am 11. Oktober, trafen unterdessen in Bratislava der Nürnberger Marek Mintal (33. und 56.) und Filip Sebo (43. und 48.) je zweimal. Auch der Wolfsburger Miroslav Karhan (52.) und Martin Skrtel (9.) trugen sich in die Torschützenliste ein. Yiasemakis Yiasemi (90.) sorgte für den Ehrentreffer.

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