Jens Lehmann: Blieb in seinem 40. Länderspiel im ersten Durchgang weitgehend beschäftigungslos.

Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik

02. September 2006, 22:41 Uhr

Jens Lehmann: Blieb in seinem 40. Länderspiel im ersten Durchgang weitgehend beschäftigungslos.

Jens Lehmann: Blieb in seinem 40. Länderspiel im ersten Durchgang weitgehend beschäftigungslos. Bei einem Kopfball von Robbie Keane wäre der Keeper vom FC Arsenal in der zweiten Minute allerdings machtlos gewesen. Einen Freistoß der Iren kurz nach der Pause wehrte Lehmann nur mit Glück ab.

Philipp Lahm: Schaltete sich beim WM-Dritten ein ums andere Mal in die Angriffe ein und sorgte mit Flanken für Gefahr. Hatte aber auf der rechten Abwehrseite auch ordentlich mit dem starken Damian Duff zu tun. Insgesamt aber bester deutscher Akteur.

Arne Friedrich: Nach seinem ansprechenden Auftritt gegen Schweden hatte der 27-Jährige im ersten Abschnitt große Probleme bei zahlreichen Kopfballduellen. Die Abstimmung mit Namensvetter Manuel Friedrich ließ zudem noch viele Wünsche offen.

Manuel Friedrich: Der erste Mainzer Nationalspieler scheute bei seinem ersten Einsatz von Beginn das Risiko, verlor aber dennoch einige Zweikämpfe und strahlte auch nicht die Sicherheit eines Per Mertesacker aus.

Marcell Jansen: Der Gladbacher ließ bei seinem zweiten Einsatz von Beginn an in Folge auf der linken Seite nichts anbrennen. In dieser Verfassung wird er seinen Stammplatz im DFB-Team behaupten.

Bernd Schneider: Sorgte in seinem 73. Länderspiel für die kreativen Momente im deutschen Spiel. Allerdings fehlte oftmals das Glück beim entscheidenden Pass in den Strafraum.
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Michael Ballack: Nach überstandener Hüftprellung benötigte der Kapitän eine gute halbe Stunde, um die Bindung zu seinen Mitspielern zu finden. Einen Kopfball setzte der England-Legionär zudem freistehend weit neben das Tor (30.). Der Mittelfeldspieler sucht derzeit noch seine Form.

Torsten Frings: Der Bremer hatte wie beim Schweden-Spiel Mitte August Probleme beim Abspiel. Konnte dem deutschen Spiel kaum Impulse verleihen.

Bastian Schweinsteiger: Zu Beginn der Partie mit zahlreichen Fehlpässen. Eine sehenswerte Vorlage hätte dann aber fast zur Führung für das DFB-Team durch Klose geführt (28.).

Lukas Podolski: Fand zunächst kaum in die Partie, steigerte sich aber mit zunehmender Spieldauer. Nach einem von Irland-Keeper Given gut parierten Weitschuss (29.) löste sich beim Neu-Münchner aber die Verkrampfung. Mit einem abgefälschten Freistoß sorgte `Poldi´ dann in 57. Minute für das erlösende 1:0.

Miroslav Klose: Der WM-Torschützenkönig kämpfte sich ins Spiel und scheiterte zunächst mit einem gut platzierten Kopfball am stark reagierenden Given. Sechs Minuten nach der Pause verlor der 28-Jährige aus kurzer Distanz erneut ein Eins-zu-Eins Duell gegen Given. Ein weiterer Klose-Kopfball landete an der Latte (70.).

Oliver Neuville: Der 33-Jährige kam in der 76. Minute für Torschütze Podolski und absolvierte sein 64. Länderspiel. Dabei hatte der Gladbacher allerdings keine nennenswerten Szenen mehr.

Tim Borowski: Der Bremer ersetzte sechs Minuten vor dem Ende den agilen Schneider und kam so noch zu seinem 28. Einsatz im DFB-Dress.

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