Buchstäblich aus dem Nichts musste Horst Freund, Trainer des VfL Hörde, im Sommer eine Mannschaft bauen. Diese spielt bislang aber eine gelungene Saison.

VfL Hörde

Aus der Not geboren, viel daraus gemacht

29. November 2011, 11:07 Uhr

Buchstäblich aus dem Nichts musste Horst Freund, Trainer des VfL Hörde, im Sommer eine Mannschaft bauen. Diese spielt bislang aber eine gelungene Saison.

In der Dortmunder A 2 haben sich die Hörder auf Platz sieben festgesetzt. Gemäß den Voraussetzungen, die Freund im Sommer vorgefunden hatte, gleicht das einem echten Wunder. "Im Juli stand ich noch komplett ohne Mannschaft da. Nur unser Co-Trainer war aus der Vorsaison übrig geblieben. Wir mussten ein völlig neues Team zusammenbasteln und hatten eigentlich gesagt, dass wir als Saisonziel nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollen", blickt Freund auf die enormen Schwierigkeiten zu Beginn zurück.

Respekt verschafft

Insbesondere am letzten Spieltag verschafften sich die Hörder aber eine Riesenmenge Respekt in der Liga. Der 3:1-Heimerfolg gegen Spitzenreiter Kirchhörde war sicherlich nicht unbedingt eingeplant. Das Spiel entwickelte sich zu einer turbulenten Partie. Beim Stande von 1:1 kassierte die Freund-Elf eine Rote Karte und im weiteren Laufe des Spiels musste der Trainer seine beiden Söhne Marco und Nico verletzungsbedingt auswechseln. "Da war wirklich alles dabei. Am Ende haben wir das Ding mit unserem letzten Aufgebot aber nach Hause gefahren", freute sich Freund über die starke Vorstellung seiner Mannschaft.

Mit RW Barop und Post erwarten den VfL Hörde noch zwei echte Brocken, bevor es in die Winterpause geht. "Wir könnten aber sogar vielleicht in die Top 5 vordringen", lugt Freund auf ein erfolgreiches Abschneiden in diesen beiden Spielen. Ob dabei seine beiden Söhne mithelfen können ist fraglich. Marco, der mit 28 Jahren Älteste, klagt über Wadenprobleme und Nico (21 Jahre) zog sich einen Handgelenksbruch zu. "Wir haben wirklich alles in dieser Partie gegeben", freute sich Freund aber über den richtigen Einsatz seiner Spieler.

Doppeltes Brüderpaar

Kurios ist, dass gegen den Kirchhörder SC neben den
Trainersöhnen Marco und Nico Freund ein weiteres Brüderpaar in der Anfangself der Hörder stand. Elbasaij und Shkodran Bajrami hielten erneut die Abwehr des VfL zusammen. Und auch der momentane Erfolg der Hörder soll möglichst lange konserviert werden, am besten natürlich bis zum Saisonende.

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