Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – in Cronenberg wurden am Sonntag zum Spitzentanz im Talkessel gleich drei Kerzen am ersten Advent angezündet.

LL NR 1: Topspiel

Drei "Kerzen" am ersten Advent

27. November 2011, 20:03 Uhr

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – in Cronenberg wurden am Sonntag zum Spitzentanz im Talkessel gleich drei Kerzen am ersten Advent angezündet.

Die Elf von Markus Dönninghaus besiegte die spielerisch stärkere Spielvereinigung Schonnebeck mit 3:1 (1:0) und darf spätestens jetzt vom Aufstieg träumen. Der Vorsprung auf die Essener beträgt nun schon elf Zähler (bei einem Spiel mehr).

Dabei waren es die Gäste, die besser ins Spiel kamen und zweimal in Person von Pierre Putze scheiterten (7., 28.). Erst klärte der starke CSC-Keeper Stefan Kroon zur Ecke, danach schnappte er sich das Leder, nachdem der Goalgetter gleich drei Gegenspieler stehen ließ. Cronenberg machte es besser: Nino Paland spielte scharf auf Patrick Fryziel, der sich bedankte und zur Führung einnetzte (40.).
[infobox-right]Cronenberg: Kroon – Hastenrath (85. Töpel), Jung (34. Fryziel), Becker - El Hajjaj, Arafkas, Funken, Kasperek, Türkmen, Bach - Paland (74. Ural).
Schonnebeck: Brecht – Kirchmayer, Wojciech, Moosariparambil, Peschka (81. Yerek) - Reimann (77. Gräler), Rolnik, Jasberg, Krakala - Wienecke, Putze.
Schiedsrichter: Jochen Dirkling (Remscheid).
Tore: 1:0 Fryziel (40.), 2:0 Fryziel (55.), 3:0 Paland (65.), 3:1 Gräler (85.).
Zuschauer: 200.[/infobox]
Auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten konnten sich die Gastgeber bei ihrem Torwart bedanken. Gleich zweimal rettete Kroon in höchster Not gegen Putze und Sven Wienecke (52.). Doch schon drei Minuten später machte erneut Fryziel alles klar: Kapitän Daniel Funken passte auf den Doppeltorschützen, der sich nicht zweimal bitten ließ. Sein Trainer war begeistert: „Wir haben die beste Abwehr der Liga. Uns zeichnet aus, dass wir besonders kritische Phasen unbeschadet überstehen und dann eiskalt zuschlagen“, war Dönninghaus voll des Lobes. Jetzt steckten auch die Gäste zurück und ergaben sich ihrem Schicksal. Das 3:0 durch Paland war ein Augenschmaus für die 200 Besucher am Horst-Neuhoff Sportplatz: der Torjäger erzielte sein 16. Saisontor mustergültig mit der Hacke nach Zuspiel von Fryziel (65.). Die Messe war gelesen. Der Anschlusstreffer des eingewechselten Maurice Gräler war nur noch Ergebniskosmetik (85.). Der um ein Tor zu hoch ausgefallene Sieg ließ die Cronenberger noch lange nach dem Abpfiff ausgiebig jubeln.

[i]Auf Seite 2: Die Stimmen zum Spiel[/i]

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