Energie Cottbus bleibt aufgrund seiner Heimschwäche weiter hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Gegen den FC Ingolstadt kam das Team nur zu einem 0:0

Cottbus - FCI 0:0

Energie zuhause weiter schwach

sid
27. November 2011, 15:25 Uhr

Energie Cottbus bleibt aufgrund seiner Heimschwäche weiter hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Gegen den FC Ingolstadt kam das Team nur zu einem 0:0

Damit wartet die Elf von Claus-Dieter Wollitz seit mehr als drei Monate auf einen Heimsieg. Zuletzt gewannen die Lausitzer, die mit 22 Punkten im Tabellenmittelfeld liegen, am 21. August (2:0 gegen den Karlsruher SC) vor eigenem Publikum.

Bei den Gästen bleibt der neue Trainer Tomas Oral auch im zweiten Pflichtspieleinsatz ohne Sieg. Die Ingolstädter, die seit nunmehr acht Spielen ohne Dreier sind, belegen mit zehn Punkten weiter den letzten Tabellenplatz.
[infobox-right]Cottbus: Kirschbaum - Schorch, Börner (67. Bittroff), Roger, Ziebig - Kronaveter (67. Bittencourt), Kruska - Christian Müller, Adlung - Rangelov, Ludwig (80. Kucukovic).
Ingolstadt: Özcan - Görlitz, Biliskov, Pisot, Andreas Schäfer - Bambara, Matip - Buchner (73. Gerber), Leitl (88. Metzelder), Caiuby - Buddle (74. Moritz Hartmann).
Schiedsrichter: Norbert Grudzinski (Hamburg)
Zuschauer: 7700
Gelbe Karten: Adlung (4), Christian Müller (4), Kruska (4) - Buddle, Bambara (4)[/infobox]
Im Cottbuser Stadion der Freundschaft entwickelte sich eine schwache Begegnung mit wenigen Möglichkeiten. Die Gäste standen sehr tief und suchten ihr Heil in der Defensive. Eine erste Chance hatte der FCI nach einer Flanke des ehemaligen Nationalspielers Andreas Görlitz. Doch der US-amerikanische Auswahlspieler Edson Buddle verpasste den Ball knapp (21.).

Den Gastgebern fiel über weite Strecken der ersten Halbzeit zu wenig ein, um sich zwingende Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Viele einfache Fehler im Aufbau rundeten das ernüchternde Bild ab. Ein Schuss von Alexander Ludwig in der 13. Minute bedeutete noch die beste Gelegenheit.

Auch nach der Pause änderte sich das Bild der ersten Hälfte nicht entscheidend. Erst nach einer Standardsituation wurde Cottbus gefährlich, doch Rok Kronavetter köpfte den Ball aus fünf Metern vorbei (55.). Die leichte Druckphase der Gastgeber endete dann wenig später, was die Cottbuser Anhänger mit Pfiffen quittierten.

Autor: sid

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