Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Relegationsplatz erobert und vorübergehend mit dem Spitzenduo gleichgezogen.

St. Pauli - Dresden 3:1

St. Pauli schließt zur Spitze auf

sid
27. November 2011, 15:29 Uhr

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Relegationsplatz erobert und vorübergehend mit dem Spitzenduo gleichgezogen.

Die Mannschaft von Trainer André Schubert gewann am 16. Spieltag mit 3:1 (0:0) gegen Aufsteiger Dynamo Dresden und schloss nach Punkten zu Spitzenreiter Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf auf. Die Fortuna empfängt am Montag aber noch den Tabellenvierten SpVgg Greuther Fürth zum Spitzenspiel.
[infobox-right]St. Pauli: Tschauner - Funk, Morena, Thorandt, Kalla - Daube, Boll - Sliskovic (46. Naki), Kruse, Bartels (80. Bruns) - Saglik (68. Ebbers).
Dresden: Hesl - Cheikh Gueye, Bregerie, Jungwirth, Subasic - Solga (88. Jungnickel), Papadopoulos - Koch (89. Marcel Heller), Trojan - Dedic, Fort.
Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
Tore: 0:1 Dedic (66.), 1:1 Boll (71.), 2:1 Naki (73.), 3:1 Ebbers (85.)
Zuschauer: 24.113
Gelbe Karten: Bregerie (3), Solga (2)[/infobox]
Zwar gingen die Dresdner durch Zlatko Dedic (66.) in Führung, doch Fabian Boll (71.) und Deniz Naki (73.) drehten das Spiel in nur zwei Minuten zugunsten der Hamburger. Marius Ebbers (85.) sorgte für die Entscheidung. Dresden, das nach den mit dem Pokalausschluss geahndeten Krawallen rund um die Begegnung bei Borussia Dortmund (0:2) auf sein Kartenkontingent verzichtet hat, belegt nach der dritten Niederlage nacheinander mit 17 Punkten einen Mittelfeldplatz.

Nach zunächst behäbigem Beginn nahmen die Gastgeber im ausverkauften Stadion am Millerntor erst in der zweiten Hälfte Fahrt auf und erspielten sich mehr Spielanteile. Das erste Tor gelang aber den Gästen. Nach einem Konter überwand Pavel Fort Pauli-Torwart Philipp Tschauner, Dedic drückte den Ball über die Linie. Doch Boll per Kopfball und Naki, der aus rund 16 Metern traf, sorgten für die Wende. Nach einem munteren Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, sorgte Ebbers für die Entscheidung.

Autor: sid

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