Noch wird gegen den Abstieg gespielt, am Sonntagnachmittag allerdings könnte für die SG Essen-Schönebeck eine neue Zeitrechnung beginnen.

SG Essen-Schönebeck

Neue Zielsetzug naht

Desirée Kraczyk
26. November 2011, 08:47 Uhr

Noch wird gegen den Abstieg gespielt, am Sonntagnachmittag allerdings könnte für die SG Essen-Schönebeck eine neue Zeitrechnung beginnen.

Sollte das Team von Trainer Markus Högner gegen den SC Freiburg (14 Uhr, Stadion „Am Hallo“) einen Sieg landen, hätten die Essenerinnen 20 Zähler auf dem Konto – die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass mit dieser Punkteanzahl der Klassenerhalt gesichert sein sollte.

Dieser Statistik kann sich auch Högner nicht entziehen, wies er doch selbst zu Beginn der Saison auf diese magische Grenze hin, zu dem Zeitpunkt war aber freilich nicht abzusehen, dass die SGS Essen solch eine erfolgreiche Hinrunde mit bisher lediglich zwei Niederlagen – und das gegen die Topklubs Turbine Potsdam und den 1. FFC Frankfurt – hinlegen würde.

Eingeplant hat Högner die drei Zähler gegen den SC Freiburg freilich nicht, vielmehr warnt er hinlänglich vor dem starken Aufsteiger. „Das wird ein schweres Spiel, mir war klar, dass sie eine gute Rolle in der Liga spielen würden.“ Mit Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic tauscht sich der SGS-Coach regelmäßig aus, aber wohl kaum vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag. Dann wollen die Essenerinnen vor heimischen Publikum ihre ungeschlagene Serie ausbauen. Und sollte tatsächlich ein Sieg gelingen, der VfL Wolfsburg zudem gegen den 1. FFC Frankfurt verlieren, dann könnte die SGS Essen sogar auf den vierten Platz vorstoßen. Von solchen Gedankenspielen will Högner aber freilich nichts wissen.

Autor: Desirée Kraczyk

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