Schlechte Nachrichten vom VfL Bochum. Schon am Dienstagmittag hatte Lukas Sinkiewicz im RS-Gespräch angedeutet: „Ich werde wohl noch vor Weihnachten operiert.“

VfL Bochum

Sinkiewicz muss unters Messer

24. November 2011, 14:57 Uhr

Schlechte Nachrichten vom VfL Bochum. Schon am Dienstagmittag hatte Lukas Sinkiewicz im RS-Gespräch angedeutet: „Ich werde wohl noch vor Weihnachten operiert.“

Eine Kernspinuntersuchung in der MediaPark Klinik in Köln brachte dann die Gewissheit: Der linke Außenmeniskus ist lädiert, bereits am kommenden Montag wird Dr. Peter Schäferhoff den Innenverteidiger operieren.

Die Vorgeschichte: Am 31. August beim Testspiel im Velberter Stadion zur Sonnenblume machte Sinkiewicz einen unglücklichen Schritt mit Spätfolgen. „Ich hatte seitdem immer wieder höllische Schmerzen, so ging es nicht weiter. Nach Rücksprache mit unserem Trainer habe ich angesichts der zwischenzeitlich engen Personalsituation mit dem Eingriff noch gewartet.“ Doch jetzt geht es nicht mehr, nach Absprache mit Coach Andreas Bergmann hat sich der Abwehrspieler zu einem sofortigen Eingriff entschlossen. Die einzig gute Nachricht: Das rechte Knie, an dem Sinkiewicz schon dreimal operiert wurde, ist völlig intakt, da gibt es keine „Nachwehen“.

Läuft alles wie geplant, dann wird Sinkiewicz am 6. Januar pünktlich zum Trainingsauftakt wieder voll zur Verfügung stehen. Bergmann lässt an seiner Wichtigkeit für die Mannschaft keine Zweifel. „Wenn Lukas 100-prozentig gesund ist, dann ist er ganz wertvoll für die Mannschaft.“

Und der Abwehrspieler hat vorgebeugt: „In weiser Voraussicht habe ich keinen Urlaub über die Feiertage gebucht, mache stattdessen zwischen den Feiertagen Reha und freue mich darauf, wenn ich am 6. Januar endlich wieder beschwerdefrei trainieren kann.“

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