Die Bruns-Kritiker werden auf die nackten Zahlen verweisen und sagen, dass „HGB“ exakt die gleiche Bilanz vorweist, wie Hutwelker nach sieben Spielen.

WSV: RS-Kommentar

Nur zum Abkassieren da?

Krystian Wozniak
25. November 2011, 10:07 Uhr

Die Bruns-Kritiker werden auf die nackten Zahlen verweisen und sagen, dass „HGB“ exakt die gleiche Bilanz vorweist, wie Hutwelker nach sieben Spielen.

Auf den ersten Blick gibt es auch kein Gegenargument. Auf den zweiten schon: Karsten Hutwelker wurde nahezu jeder Wunsch von den Lippen gelesen und erfüllt. Der Jungtrainer hat fast all seine Wunschkandidaten erhalten und konnte – zumindest von der Vita und den Namen her – mit einem schlagkräftigem Team in die Saison gehen. Dass nach nur sieben Spieltagen die Reißleine gezogen wurde und Hutwelker gehen musste, lag im Nachhinein nicht am Trainer, sondern an der Mannschaft, die einfach keine ist! Das sieht man spätestens nach sieben Ligaspielen und dem Pokalspiel in Düsseldorf unter der Regie von Bruns. Auch der Trainerfuchs hat mit diesen Charakteren in der Truppe zu kämpfen und setzt das völlig richtige Zeichen, in dem er sich von Akteuren, die nicht in seine Planungen passen frühzeitig trennt.

In Wuppertal kann es doch nicht immer nur an den Trainern liegen. Irgendwann muss man auch dem Team die Charakterfrage stellen. Hat dieses überhaupt einen – oder sind die Spieler nur zum Abkassieren zum WSV gewechselt?

Autor: Krystian Wozniak

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