Beim Wuppertaler SV wollen es einige noch nicht so ganz wahrhaben, aber eigentlich wird schon nach dem 13 Spieltag alles auf die kommende Saison ausgerichtet.

Wuppertaler SV

Drei oder vier müssen gehen

Krystian Wozniak
17. November 2011, 12:37 Uhr

Beim Wuppertaler SV wollen es einige noch nicht so ganz wahrhaben, aber eigentlich wird schon nach dem 13 Spieltag alles auf die kommende Saison ausgerichtet.

So gab Coach Hans-Günter Bruns bekannt, dass er Sportvorstand Jörg Albracht bereits mitgeteilt hat, welche Spieler er gerne, wie Bruns erklärt "austauschen" würde. "Es handelt sich um drei, vier Leute. Die Namen werden wir offiziell nicht verkünden. Denn die Spieler sollen sich nicht als schwarze Schafe fühlen. Die Akteure selbst wissen, um wen es sich handelt. Jörg Albracht hat die gemeinten Spieler in Kenntnis gesetzt", sagt Bruns.

Drei oder vier müssen gehen, Haas kehrt zurück

Es bleibt also Platz für Spekulationen. Neben den bereits im Sommer in die Niederrheinliga-Reserve degradierten Waldemar Schattner und Erhan Zent könnten auch Sascha Samulewicz und der dauerverletzte Routinier Björn Weikl, sowie Maciej Zieba und Bekim Kastrati, die unter Bruns einen schweren Stand zu haben scheinen und nur zu Kurzeinsätzen kommen, ganz oben auf der Streichliste stehen. Das Quartett besitzt jeweils gültige Verträge bis zum 30. Juni 2012. Derweil hat sich die Lage beim einst degradierten und unerwünschten Felix Haas drastisch geändert. Zwar kann der ehemalige Wuppertaler aufgrund seiner Ausbildung aktuell nur in der Reserve trainieren, doch geht es nach Bruns, soll Haas schon bald fest zum WSV-Profikader gehören. "Jörg Albracht und Felix versuchen da eine Lösung zu finden. Der Junge hat mich in der Trainingswoche vor dem Lotte-Spiel und auch in der Partie selbst vollends überzeugt. Ich kenne Felix schon seit seiner Aachener Zeit. Er ist ein guter Fußballer und ein einwandfreier Mensch. Ich würde ihn gerne in meinem Kader sehen", setzt sich Bruns für den 23-Jährigen ein.

Kein Trainingslager im Süden

Um Gelder einzusparen will der WSV sich nicht nur von Spielern trennen, sondern wird im Winter auch kein Trainingslager im warmen Süden beziehen. Hinzu kommt noch, dass das Bruns-Team bei den weiten Auswärtsfahrten wie am Samstag nach Trier oder demnächst nach Idar-Oberstein erst am Spieltag anreisen wird. "Wir wollen Geld sparen, um vielleicht im Winter ein, zwei gute neue Jungs über die laufende Saison an den Verein zu binden", sagt der 57-Jährige, der aber betont, dass die aktuelle Serie noch lange nicht abgeschrieben sei. "Wir haben noch 26 Spiele. Da gilt es für die Mannschaft sich taktisch und spielerisch weiterzuentwickeln. Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich sammeln. Vielleicht können wir ja auch alle Partien gewinnen und kommen oben noch einmal heran", lächelt Bruns.

Autor: Krystian Wozniak

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