Es hat schon viele Spiele in dieser Saison gegeben, in denen Hamms Schlussmann Alexander Kuschmann kaum Gelegenheit hatte, sich richtig auszuzeichnen.

Hamm - Gütersloh 1:0

Ex-Gütersloher der heimliche Held

13. November 2011, 20:47 Uhr

Es hat schon viele Spiele in dieser Saison gegeben, in denen Hamms Schlussmann Alexander Kuschmann kaum Gelegenheit hatte, sich richtig auszuzeichnen.

Beim 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den FC Gütersloh war der Torhüter der "Rothosen" aber so etwas wie der heimliche Held. Denn nach einer Stunde brachte der ehemalige FCG-Schlussmann seine alten Kollegen mit zwei sensationellen Reflexen zur Verzweiflung. Erst parierte er einen Kopfball von Marc Birkenhake und dann wehrte er auch noch den Nachschuss von Lennard Warweg ab. „Da hat er überragend gehalten“, lobte Spielertrainer Lars Müller seine Nummer eins.
[infobox-right]Hammer SpVg.: Kuschmann – T. Müller, Kaminski, Harder, Krug – L. Müller, Freyni, Meschede, Backszat (9. Öztürk, 67. Krautwurst) – Erzen, Sichler.
FC Gütersloh: Opitz - Eggert, Degelmann, Brinkmann, Kroos - Zodrow, Plucinski - Hop (69. Wieckowicz), Schiller, Birkenhake - Warweg (61. Wiebusch).
Schiedsrichter: Cetin Sevinc (Waltrop).
Tor: 1:0 Erzen (73. Handelfmeter).
Zuschauer: 500.
Rote Karte: Zodrow (64., grobes Foulspiel).[/infobox]
Müller selbst war es, der wenig später mit seinem schwachen rechten Fuß abzog und Gütersloh-Kapitän Tim Brinkmann ebenfalls zu einer Parade zwang. Weil dieser aber nicht Torhüter ist, gab es folgerichtig Handelfmeter, den Michael Erzen zum Siegtreffer verwandelte (73.). „Ich habe seit Jahren keinen Ball mehr mit rechts getroffen“, scherzte Müller, „aber der wäre genau reingegangen.“ Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste bereits dezimiert, weil Christian Zodrow wegen Nachtretens Rot gesehen hatte. Ärgerlich lief der Nachmittag für Felix Backszat, der sich bereits nach sechs Minuten erneut an der Schulter verletzte und wieder ausfallen wird.

Obwohl die Partie insgesamt wenige Torszenen bot, sah Müller das große Potenzial der beiden Mannschaften. „Es war ein Kampfspiel aber man hat gemerkt, dass beide Teams eine hohe Qualität haben, aber defensiv so gut standen, dass wenig dabei rauskam.“

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