Der SC Verl hat ein dickes Problem. An der Poststraße will es einfach nicht laufen. Von den bisherigen 13 Saisonzählern holte der SCV nur drei Punkte daheim.

SC Verl: Heimmisere

Nur drei Punkte an der Poststraße

Krystian Wozniak
11. November 2011, 13:43 Uhr

Der SC Verl hat ein dickes Problem. An der Poststraße will es einfach nicht laufen. Von den bisherigen 13 Saisonzählern holte der SCV nur drei Punkte daheim.

„Wir haben von sieben Heimspielen, sechs verloren. Das ist katastrophal. Gegen den 1. FC Köln wollen wir unbedingt unseren zweiten Heimdreier einfahren“, fordert Verls Coach Raimund Bertels. Dass die Heimmisere den SCV-Trainer sehr verärgert, ist nicht überraschend. Denn in der Vergangenheit waren die Ostwestfalen in den eigenen vier Wänden stets für viele Punkte gut. In der abgelaufenen Saison waren es noch 26 Zähler an der Poststraße. Bertels: "Wir wissen auch nicht, warum es plötzlich nicht mehr klappt. In der Fremde sind wird durchschnittlich, zu Hause schlecht. Das müssen wir unbedingt ändern."

In der Heimbegegnung gegen den 1. FC Köln II (Samstag, 14 Uhr) muss Bertels immer noch auf Kandal Mutlu (Kreuzbandriss), Lars Schröder (Reha nach Kreuzbandriss), Friedrich Bömer-Schulte (Lauftraining) und Janos Bluhm verzichten. "Janos ist unser Sorgenkind. Sein Bündelriss hat sich als schwerwiegend herausgestellt. Ich bezweifle, dass er in diesem Jahr noch spielen wird“, erklärt Bertels. Derweil kann der 44-Jährige auf die zuletzt angeschlagenen Andreas Saur und Julian Schmidt wieder zurückgreifen. „Julian wird aber wohl noch nicht von Beginn an spielen“, bemerkt Bertels.

Trotz der unbefriedigenden Situation ist die Stimmung in Ordnung, wie Bertels betont. „Ich habe ja selbst mal Fußball gespielt und weiß, wie es in solchen Situationen zugehen kann. Bei uns ist es aber noch sehr entspannt. Wir haben am Dienstag eine ausführliche Videoanalyse durchgeführt und die Jungs haben gesehen und allen voran verstanden, was sie zuletzt für einen Scheiß zusammen gespielt haben. Wir sind auf Wiedergutmachung aus.“

Autor: Krystian Wozniak

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