Die Tradition der Hallenfußballturniere in der Grugahalle soll im Januar neu belebt werden. Neben RWE treten unter anderem der MSV, Aachen und Bielefeld an.

Derby Cup

Profi-Hallenfußball in der Grugahalle

Aaron Knopp
10. November 2011, 19:30 Uhr

Die Tradition der Hallenfußballturniere in der Grugahalle soll im Januar neu belebt werden. Neben RWE treten unter anderem der MSV, Aachen und Bielefeld an.

Wenn man so will, ist der 9. Januar 1972 ein geschichtsträchtiges Datum. Das erste Eintages-Hallenturnier mit einem Profiteilnehmerfeld ging in der Essener Grugahalle über die Bühne und begründete eine Tradition von Hallenturnieren, die bis in die 90er Jahre währte. Auf den Tag genau 40 Jahre später will der Regionalligist Rot-Weiss Essen diese Tradition nun wieder aufleben lassen. Gemeinsam mit dem Veranstalter TSP - The Sports Promoters ist es RWE gelungen, ein attraktives Teilnehmerfeld zusammenzustellen.

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Der MSV Duisburg und Alemannia Aachen aus der 2. Bundesliga sowie Drittligist Arminia Bielefeld haben bereits ihre Zusage gegeben. Zwei weitere Klubs stehen kurz vor der Unterschrift und sollen am Samstag, 12. November bekanntgegeben werden, wenn im Rahmen des Essener Presseballs in der Grugahalleauch die Auslosung durchgeführt wird. Dass im Teilnehmerfeld zwei weitere Hochkaräter zu erwarten sind, deutet Uli Skrowny vom Veranstalter TSP - The Sports Promoters bereits an: "Die werden wohl auch keine allzu weite Anreise haben." Schließlich steht die Veranstaltung ja auch unter dem Namen "DERBY CUP". Ausgespielt wird das Turnier dann schließlich in zwei Dreier-Gruppen. Die ersten beiden Teams jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale ein, dessen Verlierer das Spiel um Platz 3 austragen, während die Gewinner ins Endspiel einziehen.

Dass die Grugahalle trotz des ungewohnten Termins am Montagabend (17.30 Uhr bis 23 Uhr) gut gefüllt sein wird, daran zweifeln weder Rot-Weiss Essens 1. Vorsitzender Dr. Michael Welling noch Veranstalter Skrowny. Trotz des attraktiven Teilnehmerfelds sollten günstige Ticketpreise die Zuschauer in die Grugahalle locken. Karten sind bereits für 15 Euro zu erstehen und ab dem 21. November an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Autor: Aaron Knopp

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