RWO-Coach Mario Basler hatte es angekündigt. Wenn es die Zeit erlaubt, wird an der Fitness gearbeitet. In dieser Woche hat er seine Versprechungen wahr gemacht.

Fitness und Sponsoren

Basler nicht nur auf dem Platz gefragt

Christian Brausch
10. November 2011, 10:27 Uhr

RWO-Coach Mario Basler hatte es angekündigt. Wenn es die Zeit erlaubt, wird an der Fitness gearbeitet. In dieser Woche hat er seine Versprechungen wahr gemacht.

Seine Mannschaft muss von Dienstag bis Donnerstag jeweils zwei Mal am Tag ran. Unter anderem gab es am Dienstag eine 90-minütige Einheit beim Kickboxen. Basler: „Dort konnten die Jungs mal sehen, wie andere Sportler so trainieren. Insgesamt haben wir das Programm, was ich im Kopf hatte, eins zu eins umgesetzt.“

Schließlich haben die Kleeblätter auf Platz 19 der Drittligatabelle nun die Rolle des Jägers eingenommen. Und der lange Kampf um den Klassenerhalt geht nur über die entsprechende Fitness. Die bringt aber auch nur was, wenn Basler auf ein entsprechendes Personal bauen kann. So musste Basler gegen Bielefeld zuletzt auf sechs Mann verzichten. Doch der Trainer betont mit Blick auf die Analyse der 90 Minuten: „Grundsätzlich ist mir das als Begründung zu einfach, aber wenn unter der Woche drei Stammspieler wegbrechen, dann kann RWO das nicht so einfach ersetzen. Allerdings habe ich von denen, die reinkamen, etwas mehr erwartet. Insgesamt haben wir nach der ersten halben Stunde viel zu viele Fehler gemacht.“

Ohne vier Mann gegen Gladbach

Besser machen kann es RWO am Samstag im Test gegen den Bundesligisten Mönchengladbach. Wobei Basler auch dort mit Yohannes Bahcecioglu (Knie-OP), Benjamin Reichert (Knie verdreht), Felix Schiller (Muskelbündelriss) und Felicio Brown Forbes (Bänderriss) auf vier Mann verzichten muss. Experimente wird es nicht geben, denn Basler legt sich fest: „Mit dem Spiel wollen wir uns auch schon auf Wehen Wiesbaden vorbereiten.“ Daher wird es auf jeden Fall das Comeback von Dimitrios Pappas geben, denn Basler erklärt: „Dimi ist von mir fest eingeplant.“

Mit dem Spiel in Wehen beginnt dann die Phase, in der RWO versuchen muss, den Abstand zu den rettenden Plätzen bis zum Winter nicht zu groß werden zu lassen. Und in der Winterpause, auch wenn sie wieder recht kurz ist, kann man sich dann neu aufstellen. Daher ist Basler derzeit nicht nur als Trainer unterwegs. Abseits der Einheiten hat er auch viele Termine, in denen es um Sponsorengewinnung geht. Basler: „Es ist wichtig, dass ich mich auch da etwas drum kümmere. Das bringt dem gesamtem Verein was.“

„Wünsche hat man immer"

Themen auf der Agenda gibt es genug. Zum Beispiel ein Wintertrainingslager, doch die Umsetzung „geht nicht von heute auf morgen“, berichtet Basler. Oder aber Neuzugänge für die erste Mannschaft. Basler: „Wünsche hat man immer. Aktuell sieht es so aus, dass wir nichts machen können, weil die Finanzen das nicht ermöglichen. Daher hoffen wir auf den einen oder anderen Sponsor, um doch noch was machen zu können. Im Mittelfeld könnten wir sicher noch was gebrauchen, links defensiv wäre es sicher auch wichtig, wenn wir da nachlegen könnten.“

Autor: Christian Brausch

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