Deutschlands Frauen-Fußball-Nationalteam trifft heute in einem WM-Vorbereitungsspiel auf Nigeria. Die gebürtige Südafrikanerin Shelley Thompson gibt ihr Nationalmannschaftsdebüt und ersetzt US-Legionärin Birgit Prinz.

Länderspiel gegen Nigeria mit Debütantin Thompson

jso
06. August 2003, 08:31 Uhr

Deutschlands Frauen-Fußball-Nationalteam trifft heute in einem WM-Vorbereitungsspiel auf Nigeria. Die gebürtige Südafrikanerin Shelley Thompson gibt ihr Nationalmannschaftsdebüt und ersetzt US-Legionärin Birgit Prinz.

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft befindet sich zurzeit in Bitburg auf ihrem dritten Vorbereitungslehrgang auf die WM (20. September bis 12. Oktober). Beim Lehrgang wie auch beim Länderspiel heute gegen Nigeria in Trier (15 Uhr/live im ZDF) ist Debütantin Shelley Thompson mit dabei. Die 19 Jahre alte gebürtige Südafrikanerin wurde von DFB-Trainerin Tina Theune-Meyer für Birgit Prinz nominiert. Die US-Legionärin in Diensten von US-Meister Carolina Courage in der Profiliga Wusa verzichtet auf eine Teilnahme beim Spiel gegen die Afrikanerinnen, da sie bereits im Sturm gesetzt ist.

Letzter Test vor der EM-Quali

Die Partie gegen Nigeria dient als Test und soll Trainerin Theune-Meyer Aufschluss beim Aufstellen des Kaders bringen, der dann von 25 auf 16 Spielerinnen reduziert wird. "Es kommt jetzt langsam die Zeit der Entscheidung, wen ich zur Weltmeisterschaft mitnehme und wen nicht. Nigeria wird uns zeigen, wo wir momentan stehen', erklärte die Trainerin. Auf dem Prüfstand im Moselstadion gegen den WM-Teilnehmer stehen vor allem Conny Pohlers (Atlanta Beat), Inka Grings (FCR Duisburg), Martina Müller (SC Bad Neuenahr) und Petra Wimbersky (Turbine Potsdam).

Noch drei Quali-Chancen

Der verkleinerte Kader tritt am kommenden Samstag, 9. August, in Kiew im EM-Qualifikationsspiel gegen die Ukraine an. Das Spiel wird um 15.45 Uhr live in der ARD übertragen. 19 Tage später steht die zweite Qualifikationspartie gegen Tschechien in Passau (16.00/live im ZDF) auf dem Programm, ehe am 11. September in Darmstadt gegen England die WM-Generalprobe stattfindet. "Wir haben diesen Rhythmus mit dem Test gegen Nigeria und dem Quali-Spiel gegen die Ukraine gewählt, um eine Drei-Tages-Belastung zu simulieren, wie sie auch bei der WM auftreten wird", so Theune-Meyer.

Autor: jso

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