Ein Liebling der Fans war er schon vorher. Doch seit seinen zwei Toren beim Schalker 2:2 in Hannover ist Teemu Pukki auch für seinen Trainer im Kurs gestiegen.

Schalke: Liebling Pukki

Es geht auch zusammen mit Huntelaar

07. November 2011, 13:11 Uhr

Ein Liebling der Fans war er schon vorher. Doch seit seinen zwei Toren beim Schalker 2:2 in Hannover ist Teemu Pukki auch für seinen Trainer im Kurs gestiegen.

Huub Stevens hatte schon gewusst, warum er Teemu Pukki in dieser Partie in Hannover gut gebrauchen konnte. „Ich habe den Jungen mit Helsinki gegen Schalke gesehen. Da hat er schon gezeigt, was er draufhat“, erklärte der Niederländer. „Das Spiel hier war auf ihn zugeschnitten, er hat nicht nur durch seine beiden Tore bewiesen, dass sein Aufstellung gerechtfertigt war“, betonte Stevens. „Mit seiner Art und Weise, wie er sich bewegt, hat er in Hannovers Abwehr ständig für Gefahr gesorgt.“

[gallery]2145,0[/gallery]
Der gelobte 21-Jährige war „sehr glücklich, dass ich zwei Tore gemacht habe, aber ich war auch ein bisschen enttäuscht, dass ich nicht noch ein drittes erzielt habe. Ich hatte die Chance dazu“.
Erst am Vormittag in der Mannschaftssitzung hatte er von seiner Nominierung erfahren. „Ich war schon ein wenig überrascht“, gab Pukki zu. „Es war klar, dass Klaas nicht spielen könnte, aber die Chance, ob Ciprian oder ich dabei sein würden, lag bei 50 zu 50.“

Sein Glück ist wohl von kurzer Dauer, denn am übernächsten Samstag im Heimspiel gegen Nürnberg dürfte Schalkes Angreifer Nummer eins wieder seinen Platz vorne einnehmen. „Ich möchte so häufig wie möglich spielen, aber mir ist klar, dass Klaas die erste Wahl ist, wenn er wieder einsatzbereit ist. Er hat so viele Tore geschossen“, weiß Pukki. Allerdings meint der Finne, dass er auch mit Huntelaar auflaufen könne: „Am liebsten spiele ich in der Mitte, aber es geht natürlich auch außen.“

Was er noch lernen muss, sind die Zugeständnisse an die Fans. Fast schüchtern näherte er sich nach dem Abpfiff der Kurve. „Es war ein tolles Gefühl, als die Fans meinen Namen gerufen haben. Als ich nach dem Spiel auf den Zaun sollte, hat mich Christian Fuchs ein wenig nach vorne geschoben, aber ich habe so etwas noch nie erlebt. Beim nächsten mal gehe ich sofort hin“, bat er um Verständnis.

Wenn er öfter so spielt wie in Hannover, wird er das schnell lernen...

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren