Beim WSV ist vor dem Spiel am Freitag (19 Uhr) gegen den Tabellenführer Sportfreunde Lotte die Not so groß, dass ein im Sommer Aussortierter wieder mitwirken darf.

Wuppertaler SV

Lotter Serie soll beendet werden

Krystian Wozniak
02. November 2011, 19:08 Uhr

Beim WSV ist vor dem Spiel am Freitag (19 Uhr) gegen den Tabellenführer Sportfreunde Lotte die Not so groß, dass ein im Sommer Aussortierter wieder mitwirken darf.

Die Rede ist von Felix Haas. Der 23-jährige Innenverteidiger wurde zu Saisonbeginn in die Wuppertaler Niederrheinliga-Reserve verbannt. Nun mischt er seit Wochenbeginn im Training der Regionalliga-Profis wieder mit. Diese Alternative ist vonnöten, da WSV-Coach Hans-Günter Bruns mit Daniel Flottmann (Gelbsperre), Stefan Lorenz (Lauftraining nach Nierenstein-Entfernung) und Robert Fleßers (Trainingsrückstand) höchstwahrscheinlich gleich drei Abwehrrecken gegen Lotte ausfallen werden. „Bei Lorenz wird es nicht klappen. Fleßers müssen wir abwarten. Aber wir haben mit Felix Haas einen soliden, guten Abwehrspieler in der Hinterhand. Er macht einen sehr guten Eindruck“, sagt der Ex-Nationalspieler. In der abgelaufenen Saison gehörte Haas, der im letzten Sommer von Fortuna Düsseldorf II nach Wuppertal wechselte, regelmäßig der Stammformation an und absolvierte insgesamt 25 Regionalliga-Partien für den WSV.

Auf einen guten Gesamteindruck seines Teams hofft Bruns auch am Freitag: „Die Zuschauer werden einen interessanten, offenen Schlagabtausch sehen. Beide Mannschaften sind spielstark. Wir müssen voll dagegenhalten und Zweikampfstärke beweisen.“ Der WSV-Trainer will mit einem Sieg gegen Lotte einen Fingerzeig setzen. „Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer gewinnen will. Wir wollen diese tolle Lotter Serie von 22 ungeschlagenen Spielen beenden.“

Derweil befindet sich beim WSV weiterhin Martin Klaffelsberger im Probetraining. Der vereinslose Keeper, der zuletzt für den Bezirksligisten VfB Schwelm spielte, macht bislang einen sehr guten Eindruck und soll ein Thema für die zweite Mannschaft sein.

Autor: Krystian Wozniak

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